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Microsoft – mehr Transparenz und Kontrolle über Nutzer-Daten

Private Daten unter den Fingern: Microsoft kündigt mehr Optionen für Nutzer an (Bild: t3n)

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Microsoft hat in einem Blogpost drei Schritte angekündigt, mit denen es Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten geben und Datennutzung transparent machen möchte.


Vor allem Nutzer in Europa hätten sich in den letzten Monaten mit Fragen zu den von Microsoft gesammelten Daten gemeldet, schreibt Julie Brill, Corporate Vice President von Microsoft, in der am Dienstag veröffentlichen Mitteilung.* Auf drei verschiedenen Wegen werde Microsoft den Kunden zusätzliche Transparenz und Kontrolle über ihre Daten bieten.

Drei Schritte für mehr Transparenz

Erstens will Microsoft Daten in die Kategorien „required“ (notwendig) und „optional“ unterteilen. Zur Kategorie „required“ gehören alle Daten, die notwendig sind, damit Produkte und Dienstleistungen so funktionieren, wie von den Nutzern erwartet und Daten, die notwendig sind, um deren Sicherheit zu gewährleisten. Bei der Kategorie „optional“ können Nutzer selbst entscheiden, ob sie Microsoft die Daten zur Verfügung stellen oder nicht. Als Beispiel nennt Microsoft Daten, die es erhebt, um bessere Optionen für Bilder zur Verfügung zu stellen, die in Word-Dokumente eingefügt werden. Ein zweites Beispiel ist die Geschwindigkeit, mit der Slides bei Powerpoint erscheinen.

Zweitens will Microsoft seine Transparenz erhöhen, indem es für alle wichtigen Produkte und Dienstleistungen dokumentiert, welche Daten diese sammeln. Leicht verständlich soll erklärt werden, welche Daten welcher Kategorie angehören und aus welchem Grund manche Daten notwendig sind. Diese Dokumentation soll unter privacy.microsoft.com* oder im sogenannten Trust Center* zu finden sein.

 

Halbjährlicher Bericht geplant

Als dritte Maßnahme kündigt Microsoft einen Bericht an, der in Zukunft halbjährlich veröffentlicht werden soll. Dort wird das Unternehmen bekanntgeben, welche Daten es zu sammeln beginnt, welche Daten es nicht mehr erhebt und wenn es die eigenen Praktiken aufgrund neuer Gesetze oder Selbstverpflichtungen ändern muss.

Die angekündigten Schritte sollen innerhalb der nächsten Monate umgesetzt werden. Zuerst für Windows 10 und Office 365 Pro Plus, später auch für Xbox und die Cloudplattform Dynamics 365.

Laut Microsoft ist das Interesse an Tools zum Datenmanagement so groß wie nie zuvor. So haben seit Mai 2018 mehr als zehn Millionen Nutzer das Privacy-Dashboard genutzt, um nachzuvollziehen, welche Daten Microsoft über sie sammelt.

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