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Microsoft – neue Azure-KI-Tools, IoT-Plug-and-Play und mehr angekündigt

Hololens 2. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat im Vorfeld seiner Entwicklerkonferenz Build 2019 neue Azure-Dienste und Technologien angekündigt. Zudem gaben die Redmonder den Start der Entwickler-Edition der Hololens 2 bekannt.

Mit den angekündigten neuen Azure-Diensten, die in Cloud und Edge Computing stattfinden, will Microsoft weitere Möglichkeiten der Entwicklung von Apps bieten, die Felder wie Künstliche Intelligenz, Mixed Reality, Internet der Dinge und Blockchain umfassen. Microsoft erhofft sich, dass die „intelligente Cloud“ und „intelligente Edge-Anwendungen“ die Art und Weise verändern können, wie mit digitalen Informationen interagiert wird, und will die physische und digitale Welt enger miteinander verbinden.

Hololens 2 Development-Edition ab Mai erhältlich

Hololens 2. (Bild: Microsoft)

Hololens 2. (Bild: Microsoft)

Zur Entwicklung von Mixed-Reality-Anwendungen bietet Microsoft eine Entwicklerversion seines neuen MR-Headsets Hololens 2 an, die das Unternehmen im Zuge des MWC 2019 in Barcelona enthüllt hatte. Sie kostet anstelle von 5.500 US-Dollar, die für die erste Version anfielen, „nur“ 3.500 Dollar.

Darüber hinaus kündigt Microsoft erneut die Unterstützung der Unreal-4-Engine an, die primär für Spiele verwendet wird, aber auch für Konstruktions- oder Architekturvisualisierung eingesetzt werden kann. Ab Ende Mai soll die Hololens 2 und die Unreal-4-Engine Entwicklern über das Mixed-Reality-Developer-Program zur Verfügung stehen. Mit dabei sind Azure-Credits im Wert von 500 US-Dollar und eine dreimonatige Trial-Version von Unity Pro sowie das Unity-PiXYZ-Plugin für CAD-Daten.

Azure SQL Database Edge: Schlanke Datenbank für Edge-Computing

Neue Tools für Microsoft Azure. (Screenshot: Microsoft; t3n)

Neue Tools für Microsoft Azure. (Screenshot: Microsoft; t3n)

Mit der neuen Azure SQL Database Edge hat Microsoft außerdem eine neue SQL-Datenbank angekündigt, die für Edge-Computing und geringere Rechenanforderungen optimiert sei. Sie hat zudem Machine-Learning-Algorithmen integriert und kombiniert Datenstreaming mit In-Database-Machine-Learning und Graph-Fertigkeiten. Sinnvoll: Die Azure SQL Database Edge teilt sich die Programmieroberfläche mit Microsofts Azure SQL Database und SQL Server, sodass Entwickler sich schnell zurechtfinden sollten.

Microsoft hat darüber hinaus IoT-Plug-and-Play angekündigt. Dabei handelt es sich um eine neue, offene Modellierunssprache, um IoT-Geräte nahtlos mit der Cloud zu verbinden, ohne eine Zeile Code schreiben zu müssen. Ziel dabei ist es, Entwicklern die Möglichkeit zu bieten, IoT-Lösungen in Masse zu deployen. Bisher musste Software für jedes vernetzte Gerät speziell angepasst werden, was einen zeitintensiven Mehraufwand darstellte, so Microsoft. Erste Partner dieses Programm sind Compal, Kyocera und STMicroelectronics.

Azure KI: Microsoft bringt neue Cognitive-Services

Azure KI. (Screenshot: Microsoft; t3n)

Azure KI. (Screenshot: Microsoft; t3n)

Für Entwickler und Datenwissenschaftler hat Microsoft neue KI-Tools für die Azure-Cloud angekündigt. Neue Azure-Cognitive-Services sollen es Anwendungen nicht nur ermöglichen zu sehen, zu hören, zu reagieren, zu übersetzen und zu verstehen, mit der neuen Kategorie „Decision“ sollen Nutzer eine spezifische Empfehlung für eine fundiertere und effizientere Entscheidungsfindung erhalten.

Weiter zieht die Funktion „Ink Recognizer“ ein, mit dem digitale Tinte erkannt wird, sowie ein Formerkennung zur automatischen Dateneingabe per Textextraktion, schreibt Microsoft in seiner Ankündigung. Eines der weiteren Highlights dürfte die Transkription von Unterhaltungen in Echtzeit sein – das Tool soll selbst die Stimmen erkennen und unterscheiden können.

Microsoft hat neben den hier kurz angerissenen Neuerungen zahlreiche weitere Services und Tools vorgestellt, auf die das Unternehmen in zahlreichen erklärenden Blogposts eingeht. Unter anderem gehören neue Werkzeuge dazu, mit denen KI-Anwendungen leichter erstellt werden können.

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