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Windows Mobile lebt: Microsoft arbeitet an großem Refresh und neuer Hardware

(Bild: Jonas Daehnert)

Microsofts Versuche, im Mobilsektor Fuß zu fassen, sind bisher allesamt gescheitert. Neuen Informationen zufolge haben die Redmonder die Flinte aber noch nicht ins Korn geworfen.

Microsoft arbeitet an neuen Windows-Mobile-Geräten und neuer Software

Wie der gut vernetzte Brad Sams auf dem renommierten Blog Thurrot berichtet, will er von zwei Microsoft-nahen Quellen erfahren haben, dass neue Hard- und Software in Arbeit sei. Offenbar werde mindestens ein Smartphone entwickelt, außerdem arbeite das Unternehmen an einem neuen Zweig von Windows Mobile.

Die nächsten Windows-Smartphones werden laut Microsoft-Chef nicht mehr wie herkömmliche Smartphones aussehen. (Bild: Microsoft)

Laut Sams werde sich die Nutzeroberfläche von der bisherigen Kacheloptik unterscheiden. Allerdings gebe es noch keine konkreten Details dazu, da die Software sich noch in einer früher Entwicklungsphase befände. Dem Beitrag zufolge scheint Microsoft die Entwicklung vom anstehenden Windows 10 Mobile Redstone 3 angehalten zu haben, sodass für existierende Geräte wohl keine Feature-Updates mehr erscheinen werden.

Weiter berichtet Sams, dass Silverlight-Apps mit der aktualisierten Plattform nicht mehr kompatibel sein könnten. Die Entwicklung befände sich indes noch in einer relativ frühen Phase, sodass die Pläne sich bis zur finalen Version noch ändern könnten. Er rechnet damit, dass die neue Plattform innerhalb des nächsten Jahres präsentiert werden könnte.

Microsofts neue Windows-Mobile-Plattform – anders als bisherige Smartphones

Dass Microsoft an einem neuen Ansatz arbeitet, hatte Satya Nadella schon Anfang Mai bestätigt, als er sagte, die nächsten Smartphones würden nicht wie herkömmliche Smartphones aussehen. Man verfolge bei künftigen Smartphones einen ähnlichen Ansatz wie bei den Surface-2-in-1-Geräten.

Im „Surface Phone“ ausgereift? Microsofts Desktop-Ersatz Continuum. (Foto: Microsoft)

Was Microsoft mit seiner nächsten Smartphone-Generation plant, deutet sich anhand diverser Projekte und Partnerschaften an, die sich in erster Linie um die Verbesserung der Continuum-Funktion drehen: Smartphones sollen künftig in Kombination mit Tastatur, Display und Maus als Desktop-Ersatz fungieren. Einer der ersten Schritte in diese Richtung ist beispielsweise die Möglichkeit, ein volles Windows 10 auf Qualcomms Smartphone-Prozessor Snapdragon 835 auszuführen. Erste Produkte werden noch im Laufe dieses Jahres erscheinen.

Eines ist sicher: Microsoft kann und darf den mobilen Markt nicht einfach der Konkurrenz überlassen – dafür ist das Mobilgeschäft einfach zu wichtig. Immerhin zeigen die Redmonder sich (zwangsläufig) offen und erweitern sukzessive ihr Produktangebot für Android und iOS. Zuletzt hat Microsoft den „Microsoft Graph“ angekündigt, mit dem sich Arbeitsabläufe über die großen Plattformen hinweg synchronisieren lassen können.

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