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Microsoft: Office 2019 wird nur auf Windows 10 laufen

(Foto: Volodymyr Kyrylyuk / Shutterstock)

Office 2019 wird wohl auf älteren Windows-Betriebssystemen nicht mehr funktionieren. Außerdem wird Microsoft keine MSI-Dateien für Clients mehr bereitstellen. Dafür wird der Support für Windows-as-a-Service verlängert.

Microsofts neue Software Office 2019 wird nur auf Geräten mit installiertem Windows 10 oder dem kommenden Windows Server laufen. Das gibt das Unternehmen in einem Blogeintrag bekannt. Demnach werden alle halbjährlichen großen Releases von Windows 10, die nächste große Version von Windows Server und Windows 10 Enterprise LTSC 2018 unterstützt. Letzteres wird im Herbst 2018 veröffentlicht. Office 2019 soll in der zweiten Hälfte 2018 kommen.

Zusätzlich zu dieser Einschränkung wird Microsoft das neue Office nicht mehr als MSI-Datei für Clients anbieten, ein Format, das häufig für die Softwareverteilung in Unternehmen genutzt wird. Künftig wird es nur einen Click-and-run-Installer geben. Serverversionen von Office werden weiterhin als MSI angeboten. Office 2019 wird mit fünf Jahren Support erscheinen, der um weitere zwei Jahre im erweiterten Support weiterlaufen kann.

Erweiterung des Supports von Windows-as-a-Service

Einige Kunden wie MARS, Independence Blue Cross und Accenture haben um eine längere Supportzeit für große Windows-Versionen als Teil von Windows-as-a-Service gebeten. Microsoft reagierte darauf und kündigte weitere sechs Monate Support an – eine Verlängerung von 18 auf 24 Monate. Das gilt für derzeitige Versionen von Windows 10: 1607, 1703 und das aktuelle 1709.

Änderungen gibt es auch beim cloud-angebundenen Produkt Office 365 Proplus. Diese Software wird nicht mehr auf Windows-10-Versionen laufen, die von Microsoft nicht mehr mit Updates versehen werden. Das Unternehmen gibt heute auch schon Pläne für die Zukunft an: Ab dem 14. Januar 2020 wird Office 365 Proplus auf sämtlichen Windows-10-Versionen mit Langzeitsupport nicht mehr laufen. Nicht mehr unterstützt werden auch Windows Server 2016 oder älter und Windows 8.1, 8 und 7.

Autor des Artikels ist Oliver Nickel.

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