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Listicle

Graph Engine bis Minecraft-KI-Plattform: Microsofts spannendste Open-Source-Projekte

Satya Nadella auf der BUILD 2016. (Foto: Microsoft)

Unter Firmenchef Satya Nadella engagiert sich Microsoft mehr und mehr im Open-Source-Bereich. Wir zeigen euch die acht spannendsten Projekte aus Redmond.

Open Source: Satya Nadella und das neue Microsoft

Es hat sich einiges getan, seit Steve Ballmer vor drei Jahren den Microsoft-Chefposten an Satya Nadella übergeben hat. Eine der wohl auffälligsten Neuerungen in Redmond ist das deutlich stärkere Engagement im Bereich von Open-Source-Software. Seit 2016 ist Microsoft sogar Mitglied der Linux Foundation.

Nadellas neuster Streich: Die Big-Data-Analyseplattform Graph Engine wurde gerade unter der MIT-Lizenz auf Github veröffentlicht. Laut einem der beteiligten Entwickler soll die Software bald auch unter Linux und BSD-Betriebssystemen lauffähig sein. Aber Microsoft arbeitet noch an einer ganzen Menge weiterer interessanter Open-Source-Projekte. Acht der spannendsten davon wollen wir euch im Folgenden vorstellen.

Die 8 spannendsten Open-Source-Projekte von Microsoft

Visual Studio Code

Open Source aus Redmond: Visual Studio Code in Bildern

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Mit Visual Studio Code konnte Microsoft einen veritablen Hit landen. Auch wenn der Name darauf schließen lässt, handelt es sich dabei nicht um eine vollständige Entwicklungsumgebung wie bei den regulären Visual-Studio-Varianten. Vielmehr handelt es sich lediglich um einen Editor nach dem Vorbild von Githubs Atom oder Adobes Brackets. Visual Studio Code bietet Syntax-Hervorherbung, Auto-Vervollständigung und integrierte Git-Unterstützung. Dank unzähliger Erweiterungen aus der Community unterstützt der anpassbare Editor mittlerweile so ziemlich jede wichtige Sprache. Visual Studio Code ist für Windows, Linux und macOS verfügbar.

Monaco Editor

Monaco: Der webbasierte Editor auf dem Visual Studio Code basiert

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Da wir Visual Studio Code bereits erwähnt haben, müssen wir an dieser Stelle auch auf den Monaco Editor eingehen. Dabei handelt es sich um den eigentlichen Editor aus Visual Studio Code. Monaco basiert auf Webtechnologien und kann daher im Browser genutzt werden. Auf dieser Demo-Seite könnt ihr praktischerweise gleich mit den wichtigsten Features von Monaco herumspielen.

Typescript

Typescript befindet sich derzeit in Version 2.1.5. (Grafik: instacod.es)

Die Javascript-Erweiterung Typescript spielt ihre Stärken vor allem bei der Applikationsentwicklung aus. Gleichzeitig lässt sich bestehender Javascript-Code direkt in Typescript verwenden. Außerdem könnt ihr Typescript-Code über einen Compiler in standardkonformen Javascript-Code umwandeln.

Malmö

Minecraft als Spielweise für KI-Experimente. (Screenshot: Microsoft)

Malmö dienst als Plattform für komplexe KI-Experimente. Der Clou: Das Ganze setzt auf das Kult-Computerspiel Minecraft, das Microsoft 2014 für 2,5 Milliarden US-Dollar übernommen hat. Im Grunde ist Malmö ein Mod der Java-Version des Spiels, die zusätzlichen Code enthält, um künstliche Intelligenz innerhalb der Spielumgebung zu testen. Ein Beispiel für die Möglichkeiten, die euch Malmö bietet, findet ihr in diesem Blog-Beitrag von Microsoft.

Touch Develop

Touch Develop soll die Entwicklung von Software per Touchscreen erlauben. (Screenshot: Microsoft)

Mit Touch Develop arbeitet Microsofts Forschungsabteilung an einem Entwicklerwerkzeug, das primär für Geräte mit Touchscreens entwickelt wurde. Mit dem plattformübergreifenden Tool lassen sich Anwendungen für Smartphones und Tablets erstellen. Wer möchte, kann Touch Develop direkt über die offizielle Website des Projekts nutzen.

CNTK

CNTK: Microsoft veröffentlichte das Deep-Learning-Toolkit unter einer Open-Source-Lizenz auf GitHub. (Grafik: Microsoft)

CNTK steht für „The Microsoft Cognitive Toolkit“. Bei der Software handelt es sich um ein Deep-Learning-Toolkit, das intern beispielsweise bei der Verbesserung der Spracherkennung von Cortana zum Einsatz gekommen ist. Nach Angaben von Microsoft ist CNTK deutlich schneller als Konkurrenzlösungen wie Googles Tensorflow, Theano oder Torch 7.

Graph Engine

Mit Graph Engine zeigt Microsoft, dass das Unternehmen auch weiterhin auf Open Source setzt. (Screenshot: graphengine.io)

Auch die eingangs bereits erwähnte Graph Engine darf auf dieser Liste nicht fehlen. Die Analyseplattform für den Big-Data-Bereich erlaubt die Zusammenfassung des Arbeitsspeichers verschiedener Maschinencluster zu einem Adressraum. Die einzelnen Server speichern dabei nicht nur einzelne Daten, sondern führen auch die Berechnungen durch. Auf die Ergebnisse greift der Nutzer dann per Client zu.

.NET

Microsoft hat .NET 2014 unter eine Open-Source-Lizenz gestellt. (Grafik: Microsoft)

Diese Aufzählung wäre sicherlich nicht vollständig ohne .NET zu erwähnen. Mit Mono hatte sich vor allem das bei dem Projekt federführende Unternehmen Xamarin lange mit der Entwicklung einer quelloffenen .NET-Kopie abgemüht. Bis eines Tages alles anders wurde: Microsoft hat .NET 2014 unter eine Open-Source-Lizenz gestellt und im Jahr 2016 letztendlich auch Xamarin übernommen.

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