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Microsoft-Rivale Slack ist jetzt 7,1 Milliarden US-Dollar wert

Slack mit Megafinanzierung. (Bild: dpa)

Slack hat in einer Mega-Finanzierungsrunde 427 Millionen US-Dollar von verschiedenen Investoren eingesammelt. Damit steigt die Bewertung des Microsoft-Rivalen auf 7,1 Milliarden Dollar.

Im Kampf gegen konkurrierende Business-Messenger wie Microsoft Teams oder Facebooks Workplace hat Slack sich ein weiteres dickes finanzielles Polster gesichert. Am Dienstag teilte das Unternehmen mit, dass es in einer von Dragoneer Investment Group und General Atlantic angeführten Finanzierungsrunde 427 Millionen Dollar einsammeln konnte. Insgesamt hat Slack damit seit dem Launch im Jahr 2013 knapp 1,3 Milliarden Dollar an Investorengeldern kassiert, wie das Wall Street Journal berichtet.

Slack: Bewertung steigt nach neuer Kapitalspritze auf 7,1 Milliarden Dollar

Erst im vergangenen Jahr verkündete der Microsoft-Rivale eine Hammer-Finanzierung in der Höhe von 250 Millionen Dollar. Die 2017er-Finanzierungsrunde wurde vom japanischen Internetkonzern Softbank angeführt, das auch an Uber und Wework beteiligt ist. Damals kletterte Slacks Bewertung auf 5,1 Milliarden Dollar. Die aktuelle Finanzspritze treibt den Wert des Startups um zwei Milliarden auf 7,1 Milliarden Dollar.

Das kalifornische Unternehmen gab im Zusammenhang mit der Finanzierung bekannt, dass es aktuell mehr als acht Millionen tägliche Nutzer hat. Dazu zählen rund 70.000 Teams, die den kostenpflichtigen Service nutzen. Unter den Großkunden befinden sich unter anderem Airbnb, Oracle und Capital One Financial.

Mit dem frischen Geld kann Slack seine Business-Messaging-App weiter ausbauen und neue Geschäftskunden lukrieren. Das ist auch bitter nötig, immerhin muss sich das Startup mit so zahlungskräftiger und namhafter Konkurrenz wie Microsoft, Google (Hangouts Chat) oder Facebook messen. Dass zumindest Microsoft Slack als ernsthafte Konkurrenz für seinen Teams-Messenger ansieht, zeigt, dass der Softwareriese den Messenger-Anbieter kürzlich bei der SEC als einen Hauptrivalen angegeben hat. Damit steht Slack für Microsoft in einer Reihe mit IT-Riesen wie Apple, Cisco, Facebook und Google.

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Die Themen Sicherheit und Datenschutz werden bei vielen Messaging-Apps leider immer noch kleingeschrieben, auch wenn einige diesbezüglich schon nachgelegt haben. Threema war einer der ersten Messenger, bei denen die Sicherheit höchste Priorität hatte.(Bild: Threema)

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Zuletzt hatte sich Slack mit der Chatsoftware Hipchat und deren Nachfolger Stride des Konkurrenten Atlassian gestärkt. Hipchat und Stride sollen im Februar 2019 eingestellt werden. Die Nutzer der Atlassian-Dienste sollen zu Slack migriert werden. Atlassian hat im Gegenzug Anteile an Slack erworben. Die Mitarbeiter des Unternehmens werden im Rahmen der Partnerschaft ebenfalls Slack verwenden, hieß es.

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