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Microsoft schafft das Passwort ab

Microsoft schafft das Passwort ab. (Foto: Volodymyr Kyrylyuk / Shutterstock.com)

Microsoft will das Passwort abschaffen. Künftig wird auf eine Mehrfachauthentifizierung der hauseigenen Authenticator-App gesetzt. Die ungewöhnliche Methode soll die Sicherheit drastisch erhöhen.

In einem aktuellen Beitrag auf dem Unternehmensblog von Microsoft kündigt der Sicherheitsverantwortliche Rob Lefferts „das Ende des Passwort-Ära“ an. Stattdessen will der Tech-Konzern zu einer Zwei-Faktor-Authentifizierung greifen.

Microsoft bietet dazu die Microsoft-Authenticator-App an, die die Zwei-Faktor-Authentifizierung vereinfacht. Dabei setzt das Unternehmen aus Redmond auf Sicherheitsschlüssel, die auch bei ausgewählten USB-Sticks angeboten werden. Mit Hilfe des Fingerabdrucks, der Gesichtserkennung oder eines Pin wird der Nutzer verifiziert. Somit kann seine Identität bei der Anmeldung mit der Authenticator-App ohne Eingabe eines Passwortes mit dem Smartphone bestätigt werden.

Microsoft ermöglicht Azure-Anmeldung ohne Passwort

Das Verfahren der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist jedoch keineswegs neu. Google beispielsweise bietet schon seit Jahren eine entsprechendes Verfahren mit eigenem Authentificator an. Neu an der App von Microsoft ist nun die passwortlose Anmeldung bei nahezu jedem „Azure Active Directory“-Dienst. Diese Funktion wird allerdings vorerst nur Business-Kunden zugänglich gemacht, die sich über den Verwaltungsdienst Azure Active Directory bei den Diensten Office 365, Azure und Dynamics CRM online einloggen können. Laut Lefferts wird die Wahrscheinlichkeit, gehackt zu werden, mit der Mehrfachauthentifizierung um „99,9 Prozent verringert“.

Eigenen Angaben nach verfolge Microsoft das Ziel, auf lange Sicht gesehen eine dezentralisierte, digitale Identität zu schaffen und Daten anbieterübergreifend an einem Ort zu bündeln.

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