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Microsoft übernimmt Semantic Machines und kauft sich damit KI-Kompentenz

(Bild: Shutterstock / ymgerman)

Microsoft investiert in die Entwicklung von Conversational AI und will digitale Assistenten wie Cortana weiterentwickeln. Dabei sollen die Entwickler von Semantic Machines helfen.

Nicht nur auf Befehle reagieren, sondern einen natürlichen Dialog mit Nutzern führen – das sollen intelligente Assistenten von Microsoft zukünftig können. Um die Entwicklung in diesem Bereich voran zu treiben, hat Microsoft das Unternehmen Semantic Machines übernommen, wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte. Die digitalen Assistenten von Microsoft sollen so gut werden, dass Nutzer nicht mehr merken, dass sie mit einer Maschine sprechen.

Kompentenzzentrum für die Entwicklung von Conversational AI

Conversational AI, also künstliche Intelligenz für die Kommunikation, soll eine natürliche Unterhaltung zwischen Mensch und Maschine möglich machen. Daran will Microsoft verstärkt forschen und deshalb ein Kompetenzzentrum einrichten. Standort soll das kalifornische Berkeley sein, der Sitz von Semantic Machines. Dessen Mitarbeiter wechseln übrigens dann alle zu Microsoft. Angewandt werden soll die Technik etwa beim digitalen Assistenten Cortana und dem sozialen Chatbot Xiaoice. Derzeit basiert die Spracherkennung primär auf bestimmten Befehlsstrukturen, die das System erkennt.

Semantic Machines hat übrigens auch für die Konkurrenz gearbeietet: Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen die Technologien für Siri und Google Now entwickelt. Zu den Gründern von Semantic Machines gehören Pioniere in Sachen Sprachsteuerung und künstlicher Intelligenz wie Larry Gillick oder Dan Klein. Gillick ist seit über 30 Jahren in der Szene, hat früher beim Diktiersoftware-Unternehmen Dragon gearbeitet und zuletzt Apples Siri mitentwickelt. Klein hat 1995 das Startup Voice-Signal-Technologies gegründet, verfügt also ebenfalls über Erfahrung in der Entwicklung von Sprachsteuerung.

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