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13 Millionen Nutzer: Microsoft Teams überholt Slack

(Foto: Shutterstock)

Microsoft hat zum ersten Mal bekanntgegeben, wie viele Personen regelmäßig Microsoft Teams nutzen. Es sind bereits mehr als bei Hauptkonkurrent Slack.

Microsoft gibt an, dass täglich mehr als 13 Millionen Menschen Microsoft Teams nutzen. Auf die Woche gerechnet sind es sogar 19 Millionen aktive Nutzer. Zuletzt gab Microsoft bekannt, dass mehr als 500.000 Unternehmen den Dienst nutzen würden. Einen der Hauptkonkurrenten von Teams, nämlich das kürzlich an die Börse gegangene Unternehmen Slack, hat das Softwareunternehmen damit schon überholt. Slack nutzen täglich aktuell etwas mehr als zehn Millionen Menschen.

Markt für beide Dienste vorhanden

Für Microsoft ist es in jeder Hinsicht ein Erfolg, dass Teams nur zwei Jahre nach dem Start Slack bereits hinter sich lassen konnte, allerdings hat das Unternehmen auch einen klaren Vorteil. Slack ist ein eigener kostenpflichtiger Dienst, während Microsoft Teams ein Bestandteil des Office-365-Pakets für Unternehmen ist. Gerade bei großen Unternehmen, die dieses Paket in Anspruch nehmen, hat Microsoft diesen klaren Vorteil. Durch die riesige vorhandene Nutzerbasis war es für Microsoft einfach, die Einführung von Teams voranzutreiben, da dafür nicht erst neue Unternehmenskunden gewonnen werden mussten.

(Grafik: Microsoft)

Slack hingegen kommt besonders bei kleineren Unternehmen und Startups, die sich nicht auf Word, Excel und Outlook ausrichten wollen, gut an. Somit unterscheiden sich die Zielgruppen und potenziellen Kunden beider Dienste ein wenig. Dennoch wird Microsoft Slack als eine große Konkurrenz ansehen und weiter daran arbeiten, seinen Dienst zu optimieren. Eine Reihe von neuen Funktionen, die Microsoft in Teams anbieten wird, sind unter anderem die Kommunikation von zeitkritischen Informationen, die Verwaltung von Zeitplänen oder die Option, Nachrichten über bestimmte Kanäle hinaus innerhalb des Unternehmens weiterzuleiten.

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Ein Kommentar
Benjamin Damm
Benjamin Damm

Man sollte dabei auch fragen woher die User kommen. Das Tool ist dermaßen instabil. Ich empfehle mal einem Entwickler Text zu kopieren. Ist ein absolutes Highlight der Software. Es ist nämlich so gut wie unmöglich dabei nicht den Username samt Timestamp mit zu kopieren. Bei einzeiligen Nachrichten blendet sich dann gern mal die alberne Emoji-Reaktion drüber. Alle haben sich über Slack lustig gemacht und wie ein Messenger überhaupt so berühmt wegen kann. Aber Teams ist das schillerndste Beispiel wie viel man eigentlich falsch mache kann. Ich kann die Liste endlos fortsetzen. Meines Erachtens hat es damit zu tun, dass viele Unternehmen, die sowieso immer nur MS einsetzen jetzt sagen: Das nehmen wir und keiner kann mehr nach Slack betteln.

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