Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Microsoft verkauft Nokia-Reste an Foxconn, Nokia kehrt ins Handy- und Tablet-Business zurück

(Foto: jonrussell  / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA )

Was ist nicht alles über ein Nokia-Comeback spekuliert worden. Jetzt ist es soweit: Microsoft hat sein Feature-Phone-Business, die Reste von Nokias Handysparte, an Foxconn verkauft. Bald wird es wieder Nokia-Smartphones und -Tablets geben.

Android statt Windows Mobile: Microsoft verkauft Nokia

Spekulationen über ein Microsoft hat sein sogenanntes Feature-Phone-Business, in dem die Reste von Nokias Hardware-Sparte vereint waren, für 350 Millionen US-Dollar an eine Tochterfirma des taiwanischen Konzerns Foxconn verkauft.

Nokia-Smartphones werden künftig eher mit Android als mit Windows Mobile laufen. (Bild: t3n.de)
Nokia-Smartphones werden künftig eher mit Android als mit Windows Mobile laufen. (Bild: t3n.de)

Mit Foxconn hatte Nokia schon im Sommer 2015 eine Kooperation für mögliche neue Geräte unter der Marke Nokia geschlossen. Ab der zweiten Jahreshälfte 2016 darf Nokia wieder mit Smartphones unter dem eigenen Namen auf den Markt gehen. Bis dahin gilt eine mit Microsoft im Zuge der Übernahme des Nokia-Handygeschäfts im Jahr 2013 vereinbarte Sperrklausel. Für Nokias Geräte- und Dienstesparte hatte Microsoft fünf Milliarden US-Dollar bezahlt.

Nokia wechselt zu Foxconn-Tochter FIH Mobile

Der Microsoft-Mitteilung zufolge könnten nach dem Abschluss des jetzigen Deals im Herbst 2016 rund 4.500 Mitarbeiter zur Foxconn-Tochter FIH Mobile wechseln. Zudem übernimmt Foxconn auch Microsoft Mobile Vietnam, die Fertigungsstätte des Softwareriesen in Hanoi. Microsoft stößt mit dem Verkauf auch sämtliche übrig gebliebenen Markenrechte, Netzwerke, Software und Services ab.

Unabhängig von dem Verkauf des Feature-Phone-Businesses will Microsoft eigenen Angaben nach sowohl Windows 10 Mobile als auch seine Lumia-Phones wie das Lumia 650, das Lumia 950 und das Lumia 950 XL weiter entwickeln und auch Smartphones von den Fertigungspartnern wie Acer, Alcatel, HP, Trinity und VAIO weiter unterstützen.

Nokias CEO Stephen Elop bei der Vorstellung des Nokia Lumia 930 auf der //build/-Konferenz. (Foto: Moritz Stückler)

1 von 7

Für Nokias Rückkehr in das weltweite Smartphone- und Tablet-Geschäft sollen mehr als 500 Millionen US-Dollar in den kommenden drei Jahren investiert werden. Dabei wird auf den Markennamen Nokia gesetzt, aber wahrscheinlich vor allem Android-Geräte vermarktet werden. 2014 hatte Nokia schon Nokia mit Withings einen Hersteller von Fitness-Gadgets übernehmen will. Kostenpunkt: 170 Millionen Euro.

via thenextweb.com

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.