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Microsoft: Abschaltung alter Skype-Versionen verwirrt Linux-Nutzer

Microsoft wird alte Versionen von Skype abschalten und verwirrt damit die Linux-Nutzer seines Dienstes. Die Abschaltung gilt laut einem Community-Manager aber explizit nicht für die Linux-Builds.

Vergangene Woche hat Microsoft angekündigt, alte Skype-Versionen für Windows und MacOS nicht mehr unterstützen zu wollen. Microsoft macht dies unter anderem auch in einer E-Mail an seine Nutzer bekannt, was bei Linux-Usern des Dienstes für Verwirrung sorgt, denn die aktuelle Linux-Version 4.3 von Skype ist nicht auf Version 7 aktualisierbar wie unter MacOS und Windows. Das Linux-Build soll aber anders als von einigen befürchtet weiterhin unterstützt werden.

Skype-Team bittet, Fehler zu entschuldigen

Das bestätigt zumindest ein Community-Manager im Supportforum von Skype. Demnach sei die betreffende E-Mail versehentlich versendet worden – vermutlich, weil sich die Nutzer in einem der anderen betroffenen Clients angemeldet hätten. Für diesen Fehler bitte das Team um Entschuldigung. Weiter heißt es, noch gebe es keinerlei Pläne, die Unterstützung für die alten Linux-Builds einzustellen.

Dies wird später konkretisiert: „Während wir uns weiter entwickeln, können einige Funktionen auf diesen älteren Builds nicht mehr richtig funktionieren, und wir müssen diese dann möglicherweise zurückziehen. Im Augenblick sind mir aber keine aktuellen Plänen bekannt, dies zu tun.“

Langfristig wird Microsoft die zuletzt im Sommer 2014 aktualisierte Linux-Version 4.3 wohl aber dennoch einstellen. Schon jetzt hat diese Version einige Probleme bei der Interoperabilität mit den Builds für Windows oder MacOS. Das wird künftig wohl nicht besser. Um dieses Problem zu lösen, entsteht allerdings ein neues Skype für Linux auf Basis des Webclients. Zur Darstellung der Webanwendungen wird die Electron-Shell verwendet, die wiederum auf Node.js und die Chromium-Engine aufsetzt.

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