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Software & Infrastruktur

Microsoft im Wandel: Cloud Computing mit Windows Azure

Auf der Professional Developers Conference (PDC 2008) kündigte Microsoft jetzt eine neue Plattform für Cloud-basierte Dienste an. Mit "Windows Azure" vollzieht Microsoft einen radikalen Strategiewechsel und stellt sich der Konkurrenz von Amazon, Google und IBM.

Microsoft steht unmittelbar vor einem richtungsweisenden Strategiewechsel. Setzte man in Redmond bisher darauf, möglichst jeden einzelnen Rechner der Welt mit der Software aus dem eigenen Haus zu versorgen, wie beispielsweise Betriebssysteme und Büroanwendungen, so verlagert die neue Plattform "Windows Azure" den Schwerpunkt in das Internet. Hier übernehmen unzählige miteinander verbundene Rechner vielfältige Aufgaben von Unternehmen, die ansonsten auf den eigenen Rechnern dieser Firmen erledigt werden.

Im Rahmen der PDC 2008 in Los Angeles stellte Ray Ozzie, Chief Software Architect von Microsoft, die Cloud-Computing-Plattform den anwesenden Entwicklern vor. Das noch Anfang des Monats von Microsoft-CEO Steve Ballmer als "Windows Cloud" vorgestellte Betriebssystem wurde kurzerhand in "Windows Azure" umbenannt und bildet einen integrativen Bestandteil der Plattform. Als Server-Betriebssystem verbindet Windows Azure die Nutzer mit der Service-Plattform, wo ihnen Datenbänke, eine spezielle Version des .net-Frameworks, Sharepoint und diverse andere Microsoft-Applikationen und Services zur Verfügung stehen. Integriert wird wohl auch der Synchronisationsdienst Live Mesh.

Ray Ozzie sprach in der Eröffnungs-Keynote der PDC 2008 von einem "Wendepunkt für Microsoft". Die Cloud-Computing-Plattform "Windows Azure" wurde laut Ozzie komplett neu entwickelt, um Offenheit und Interoperabilität sicherzustellen. Gemeint ist damit die Möglichkeit, auch Entwicklungssprachen und -umgebungen wie Eclipse, Ruby, PHP und Python nutzen zu können, die nicht aus dem Hause Microsoft stammen.

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