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Microsoft – Windows Server IoT 2019 ist im Prinzip Windows Server 2019

(Foto: Volodymyr Kyrylyuk/Shutterstock)

Windows Server IoT 2019 ist eine neue Variante des Server-Betriebssystems von Microsoft. Es soll für Edge-Geräte sinnvoll sein, unterscheidet sich abseits der Lizenzierung aber kaum von der Standardvariante. Das gibt selbst Microsoft zu.

Microsoft hat Windows Server IoT 2019 vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Version des Server-Betriebssystems, die sich an das Internet der Dinge und seine vielen Sensoren richtet. Unter der Oberfläche ist es jedoch eigentlich nur ein Derivat des herkömmlichen Windows Server 2019. Es wird nur unterschiedlich über verschiedene OEM lizenziert und ist keine klassische Einzellizenz wie die herkömmliche Version, schreibt das Unternehmen.

Beide Betriebssysteme sind zueinander kompatibel beziehungsweise binär äquivalent. Software, die auf Windows Server 2019 läuft, funktioniert auch auf der IoT-Variante. Das neue OS soll das Installieren und Verwalten von Edge-Systemen ermöglichen. „Stellen Sie sich Netzwerk-Videorekorder oder High-End-Gateways vor, die Tausende oder sogar Zehntausende Sensoren oder Geräte verbinden“, schreibt Microsoft. Windows Server IoT 2019 bietet fünf Jahre Mainstream-Support und fünf Jahre erweiterten Support.

Mehr IoT auf Windows-Systemen

Parallel zum IoT-Serverbetriebssystem bringt Microsoft Azure IoT Edge for Windows heraus. Damit können Kunden Cloud-Anwendungen des Herstellers auf ihren Windows-IoT-Gateways verwenden. Auch der Azure IoT Device Agent kommt für das Windows-Betriebssystem. Dieses Tool ist eine zentrale Plattform zum Verwalten von Sensoren über die Cloud. Applikationen für das Maschinensteuerungssystem Robot Operating System sollen jetzt ebenfalls zu Windows kompatibel sein.

Windows Server gilt im Serverbereich eher als recht komplexes Betriebssystem, das relativ viele Ressourcen benötigt. Es wird sich zeigen, ob Unternehmen eine Version von Windows Server 2019 für ihre Fabriken, Anlagen oder Büros nutzen – statt einer der vielen schlankeren Linux-Distributionen.

Autor des Artikels ist Oliver Nickel.

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