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So soll Microsofts Edge PWAs näher an native Apps heranbringen

(Foto: Shutterstock)

Mehrere geplante Edge-Updates sollen dafür sorgen, dass sich Progressive Web Apps (PWAs) unter Windows stärker wie native Apps verhalten. Unter anderem soll es möglich werden, eine PWA als Standardprogramm für bestimmte Dateitypen einzurichten.

Im Rahmen von Microsofts hauseigener Entwicklerkonferenz Build 2020 haben die zwei Edge-Entwickler Sohum Chatterjee und Judah Himango in einer Videopräsentation einen Ausblick darauf gegeben, wie der Umgang der Browsers mit PWAs in Zukunft verbessert werden soll. Damit sich PWAs unter Windows zukünftig noch stärker wie native Apps verhalten, sollen sie in Zukunft als Standardprogramm für Dateitypen, URLs und Protokolle definiert werden können. Verfügbar soll das Feature ab Edge Version 86 sein.

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Darüber hinaus haben Chatterjee und Himango angekündigt, dass PWAs Zugriff auf das Dateisystem erhalten. Ein Textverarbeitungsprogramm in PWA-Form könnte also einen geänderten Text direkt in die Ursprungsdatei schreiben. Die Funktion ist ab sofort im Canary-Build des Edge-Browsers verfügbar. Ebenfalls neu: Zukünftig sollen PWA als Autostart-Programme definiert werden können. Das bedeutet, dass sie mit jedem Systemstart geladen werden.

PWAs: Titelzeile des Fensters kann zukünftig angepasst werden

Um App-Designern mehr Möglichkeiten bei der App-Gestaltung zu geben, arbeitet Microsoft nach Angaben von Chatterjee und Himango daran, dass sie die Titelzeile des PWA-Fensters anpassen können. Außerdem sollen PWAs in Zukunft Zugriff auf die native Sharing-Funktion des Betriebssystems erhalten. Die aktuelle Edge-Version erlaubt bereits das Teilen von Inhalten. Später sollen PWAs dann auch das Ziel von geteilten Inhalten sein können.

Derzeit laufen die über den Microsoft-Store vertriebenen PWAs noch auf der alten Edge-Engine. Laut Chatterjee und Himango sollen sie aber im Laufe des Jahres auf die neue Chromium-basierte Edge-Engine umgestellt werden.

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