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Microsofts Suchmaschine Bing setzt jetzt auch auf AMP

Bing. (Screenshot: Microsoft/t3n.de)

Bing wird jetzt auch in der mobilen Suche Ergebnisse im AMP-Format ausspielen. Zuvor hatte Google das Open-Source-Projekt hinter der Technik in Richtung eines offenen Governance-Modells geöffnet.

Auch über die mobilen Suchergebnisse von Bing werden zukünftig Websites im AMP-Format ausgespielt. Zuvor hatte Microsoft AMP nur innerhalb der Bing-App unterstützt. AMP steht für Accelerated-Mobile-Pages und ist ein von Google entwickeltes Format, das die Ladegeschwindigkeiten von Websites auf mobilen Endgeräten verringern soll. In der mobilen Google-Suche kommt AMP seit 2016 flächendeckend zum Einsatz.

Auch die mobilen Suchergebnisse auf Bing liefern bald Seiten im AMP-Format aus. Hier verdeutlicht anhand einer wenig professionell wirkenden Bildmontage von Microsoft. (Grafik: Microsoft)
Auch die mobilen Suchergebnisse auf Bing liefern bald Seiten im AMP-Format aus. Hier verdeutlicht anhand der wenig professionell wirkenden Bildmontage eines Microsoft-Mitarbeiters. (Grafik: Microsoft)

Wie auch beim großen Suchkonkurrenten Google werden AMP-Seiten in der mobilen Bing-Suche durch ein Blitzsymbol kenntlich gemacht. Vorläufig werden AMP-Seiten jedoch nur US-amerikanischen Bing-Besuchern angezeigt. Microsoft will die Funktionen zukünftig jedoch auf weitere Regionen ausweiten. Einen genauen Zeitplan gibt es dafür nicht.

Google: AMP-Projekt darf sich zukünftig selbst verwalten

AMP war zwar von Anfang an ein Open-Source-Projekt, Kritiker störten sich jedoch häufiger daran, dass Google eine so große Kontrolle über das Projekt hat. Das soll sich in Zukunft jedoch ändern. Während bislang der Google-Mitarbeiter Malte Ubl die wichtigen Entscheidungen für das Projekt treffen konnte, soll diese Aufgabe zukünftig ein Komitee übernehmen.

Dem Komitee sollen Firmen angehören, die Ressourcen in die AMP-Entwicklung stecken. Um etwaiger Kritik an dem vorgeschlagenen Modell entgegenzuwirken, soll keine dieser Firmen langfristig mehr als ein Drittel der Sitze im Komitee in Beschlag nehmen. Google hätte demnach dauerhaft keine automatische Mehrheit mehr.

Außerdem soll es ein Beratungsgremium geben, das wiederum dem Komitee zuarbeitet. In dem Gremium sollen sich dann Vertreter aus der Publishingbranche, E-Commerce-Anbieter wie Alibaba und Ebay, Plattformen wie Cloudflare und Automattic sowie Open-Web-Fürsprecher versammeln. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte AMP dann auch in eine gemeinnützige Organisation überführt werden. Das sollen jedoch das noch zu gründende Komitee und das Beratungsgremium entscheiden.

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2 Reaktionen
Bernd

Zitat "AMP steht für Accelerated-Mobile-Pages und ist ein von Google entwickeltes Format, das die Ladegeschwindigkeiten von Websites auf mobilen Endgeräten verringern soll."
Wer bitteschön soll denn Interesse an geringeren Ladegeschwingkeiten haben? Sinnlos...

Antworten
ICU

"AMP steht für Accelerated-Mobile-Pages und ist ein von Google entwickeltes Format, das die Ladegeschwindigkeiten von Websites auf mobilen Endgeräten verringern soll. "

Geschwindigkeit verringern ;-)

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