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Milliarden-Klage: VW-Produktion könnte von Chipkonzern Broadcom lahmgelegt werden

Volkswagen-Logo. (Foto: josefkubes/Shutterstock)

Der US-Chipkonzern Broadcom hat Patentklagen gegen den deutschen Autobauer Volkswagen eingereicht. Broadcom will eine Milliarde US-Dollar von VW – anderenfalls droht ein Lieferstopp.

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte Broadcom die Tech-Welt mit einem – später noch einmal angehobenen – 130 Milliarden Dollar schweren Übernahmeangebot für den Rivalen Qualcomm in Aufregung versetzt. Der teuerste Tech-Deal aller Zeiten wurde allerdings von US-Präsident Donald Trump untersagt. Jetzt versetzt Broadcom die Autobranche in Aufruhr. Statt einer milliardenschweren Übernahme geht es aber um eine Reihe von Patentklagen gegen den deutschen Hersteller Volkswagen (VW).

Broadcom sieht 18 Patente in mehreren VW-, Porsche- und Audi-Modellen verletzt

Broadcom hat laut einem Bericht des Spiegel in München und Mannheim Patentklage gegen VW eingereicht. Moniert wird darin die Nutzung von insgesamt 18 Patenten, die Navigations- und Entertainmentsysteme in den Autos des VW-Konzerns betreffen. Insgesamt fordert der US-Chipkonzern die Zahlung von einer Milliarde Dollar. Sollte VW der Forderung nicht nachgeben, droht dem Magazinbericht zufolge ein Lieferstopp für mehrere Varianten der VW-Modelle Golf, Passat, Touran und Tiguan sowie von Porsche- und Audi-Modellen.

Die VW-Produktion würde wohl weitgehend lahmgelegt, sollte ein Gericht den Einsatz der Broadcom-Chips in den Autos des Konzerns – wenn auch nur vorläufig – untersagen. Entsprechend klagt die Autoindustrie schon länger darüber, von Patentverwertern mit diesen Konsequenzen unter Druck gesetzt zu werden, damit diese höhere Lizenzgebühren durchsetzen könnten. Oft kommt es bei solchen Klagen zu einer außergerichtlichen Einigung.

VW bestätigt: Der Elektro-Bulli I.D. Buzz wird gebaut
VW I.D. Buzz. (Bild:Volkswagen)

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In den USA geht Broadcom laut Spiegel schon gegen Toyota und Panasonic vor. VW hat derweil die Einreichung der Klagen wegen angeblicher Patentverletzungen bestätigt, wollte sich aber zu dem laufenden Verfahren nicht äußern. Den Informationen des Magazins nach habe Volkswagen schon Gespräche mit Broadcom aufgenommen.

Ebenfalls interessant: Nikola verklagt Tesla wegen E-Truck Semi auf 2 Milliarden Dollar

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3 Reaktionen
Kurt Werschnik

Meine Meinung: (Niemand ist verpflichtet sie mit mir zu teilen) - Lange- schon sehr lange betrachte ich die Zeit als überschritten, in welcher wir aus dem Worte RECHTS-staat, mit dem allerruhigsten Gewissen den Begriff RECHT hätten streichen müssen. Vorstehendes Thema zeigt uns diese Verhaltensweise ganz klar und deutlich. Wie immer und überall geht es einzig und alleine um -FINANZIELLE- Wiedergutmachung. Ganz offensichtlich interessiert es keinen Menschen, dass hier eine gesamte Vereinigung ??krimineller?? (also mehrere gemeinschaftlich) = ??Bandentätigkeit?? einen einmaligen, weltweiten MASSENBETRUG begangen haben. Frage: Wo ist die Justiz in unserem ANGEBLICHEN RECHTS-staat??? Warum erstatten nicht tausende von Betroffenen bei der jeweils nächsten StA Strafanzeige??? Es dürfte ja wohl kaum anzunehmen sein, dass eine derartige "Massenwelle" eingestellt/niedergeschlagen würde - oder doch??
Wo ist die Strafverfolgungsbehörde?? Gehen derart --"" hochstehende ""-- Persönlichkeiten deshalb straffrei aus, weil sie entsprechende ""EINTRITTSKARTEN"" in die -- heiligen Hallen -- hatten?? Oder wurde etwa der am Fließband arbeitende "" VERBRECHER "" bei VW ( äh - verantwortlicher Einzeltäter ) schon entlassen??
Zusatzempfehlung:: Dann bitte auch gleich dieses wertlose Stück Papier ( GG. genannt ) im Müll einstampfen lassen.
VOR DEM GESETZ SIND ALLE MENSCHEN GLEICH !!! Vor welchem bitte ???

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Titus von Unhold

Dein Aluhut ist kaputt. Vor allem hast du aber keine Ahnung wie Gesetze funktionieren und was das Rechtsstaatsprinzip bedeutet. Also bitte geh wieder an den Stammtisch.

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Sascha Pallenberg

Was eine Raeuberpistole! Ehrlich, das ist schon ziemlich Clickbaity

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