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Millionenbetrag für gehyptes Reisenetzwerk aus Berlin

Das Büro von Mapify in Berlin. (Foto: Michael Hübner)

Mapify will Urlaubsfotos auf Smartphones nutzen, um eine neuartige Reisesuchmaschine zu entwickeln. Bekannte Szeneköpfe investieren jetzt eine Million Dollar in das Berliner Startup.

Die unzähligen Urlaubsfotos auf den Smartphones der Nutzer mit den Vorteilen eines Reiseführers verbinden – für diese Idee hat das Berliner Startup Mapify schon einmal Geld von prominenten Investoren erhalten. Erst im vergangenen März hatte t3n exklusiv über den Einstieg von Ex-Airbnb-Deutschland-Chef Gunnar Froh und Spotify-Manager Fredrik Posse berichtet. Der Betrag damals: 300.000 US-Dollar.

Bekannte Szeneköpfe investieren in Mapify

Jetzt kommt noch einmal eine Million Dollar hinzu. Wie t3n vorab erfuhr, hat sich unter anderem der Schweizer Risikokapitalgeber Ennea VC an Mapify beteiligt. Hinzu kommen bekannte Szeneköpfe: Roland Grenke, Mitgründer von Dubsmash, investiert ebenso in das Reisenetzwerk wie Gobutler-Gründer Navid Hadzaad und Lucas von Cranach, der mit Onefootball die weltweit größte Fußball-App aufgebaut hat.

Mapify will die Reiseplanung erheblich vereinfachen. (Screenshot: © Mapify)
Mapify will die Reiseplanung erheblich vereinfachen. (Screenshot: Mapify)

Mapify wurde erst 2017 von einem Team aus jungen Studenten um Geschäftsführer Patrick Häde gegründet.  Das Unternehmen versteht sich vereinfacht gesagt als das Instagram für Reisen. Über eine App können Nutzer Urlaubsfotos hochladen und mit Zusatzangaben wie Reiserouten oder Beschreibungstexten anreichern. Aus den Daten werden dann automatisierte Empfehlungen für andere Nutzer auf der Suche nach dem nächsten Traumurlaub abgeleitet. Abhängig von der gewählten Destination zeigt Mapify passende Flüge und Unterkünfte sowie eine virtuelle Packliste an.

In Berlin gehört Mapify zu den derzeit vielversprechendsten Neugründungen. Nicht zuletzt, weil auch Apple die App des Unternehmens regelmäßig bewirbt. Nach t3n-Informationen soll bereits eine sechsstellige Zahl an Nutzern auf Mapify aktiv sein.

Jetzt geht es in die USA

Mit dem Kapital aus der jüngsten Finanzierungsrunde will das Startup nicht nur das Produkt weiterentwickeln. Geplant ist auch die Eröffnung neuer Bürostandorte in den USA. „Wir werden in Los Angeles beginnen, unser erstes internationales Team aufzubauen und von dort dann mit Social-Media-Influencern Mapify bekannt machen“, sagt Gründer Patrick Häde. Das Team soll auf bis zu 20 Mitarbeiter wachsen.

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