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Mit Firefox Reality bringt Mozilla das Web in virtuelle Realität

Frau mit VR-Brille. (Foto: Shutterstock)

Firefox Reality ist ein Web-Browser für VR-Brillen. Um den klassischen Browser in die virtuelle Realität zu übertragen, musste Mozilla einige Anpassungen vornehmen.

Firefox Reality ist Mozillas erster Versuch eines Browsers für Virtual-Reality-Brillen. Die Software steht ab sofort in Version 1.0 zum Download bereit und unterstützt die Headsets der Facebook-Tochter Oculus, Googles Daydream und HTCs Vive. Der Browser soll es möglichst einfach machen, zwischen klassisch zweidimensionalen Web-Inhalten und Virtual-Reality-Inhalten hin und her zu wechseln.

Firefox Reality: So sieht Mozillas VR-Browser aus
(Screenshot: Mozilla)

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„Wir mussten alles überdenken, einschließlich der Navigation, Texteingabe, Umgebungen, Suche und vieles mehr“, erklärt Andre Vrignaud, der bei Mozilla für das Projekt verantwortlich ist. So ist die Texteingabe über eine virtuelle Tastatur zwar möglich, um die Bedienung zu vereinfachen, gibt es aber auch eine sprachbasierte Suchfunktion.

Beim Öffnen von Firefox Reality zeigt der Browser außerdem eine Reihe von webbasierten VR-Inhalten an. Ohne das Web danach durchforsten zu müssen, sollen Nutzer des Browsers dadurch schnellen Zugriff auf Spiele, Videos und andere VR-Inhalte erhalten. Die Inhalte stammen nach Angaben von Mozilla von Entwicklern aus aller Welt. Wer selbst webbasierte VR-Inhalte entwickelt, der kann sich auch direkt bei Mozilla melden, um das eigene Projekt ebenfalls für die Startseite von Firefox Reality vorzuschlagen.

Firefox Reality: VR-Browser steht noch ganz am Anfang

Noch fehlen Firefox Reality einige nicht unwichtige Funktionen für einen Browser. Eine Lesezeichenliste und Benutzerkonten sollen beispielsweise erst später implementiert werden. Auch die Unterstützung von 360-Grad-Videos wird erst in den kommenden Monaten nachgereicht. Wer auf etwaige Fehler stößt, ist angehalten, diese auf Github zu melden.

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