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MIT: Neue Technologie macht Schaufenster zu Displays

Transparentes Display des MIT. (Screenshot: YouTube)

Eine neue Technik soll transparente Displays ermöglichen. Die dafür notwendige Folie soll günstig sein und potenziell aus jedem Fenster einen Bildschirm machen.

MIT: Transparentes Display nutzt Nanopartikel. (Screenshot: YouTube)

MIT: Transparentes Display nutzt Nanopartikel. (Screenshot: YouTube)

MIT: Forscher nutzen Nanopartikel für transparente Displays

Bisherige Systeme für transparente Displays haben den Nachteil, dass sie kostspielig und nur in sehr begrenzten Umfang tatsächlich transparent sind. Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) scheint jetzt eine Möglichkeit gefunden zu haben, beide Probleme auf einen Schlag zu lösen.

Das Team unter der Leitung der beiden MIT-Professoren Marin Soljačić und John Joannopoulos setzt dazu Nanopartikel ein. Die Partikel befinden sich auf einer Plastikschicht, die als Folie auf einer Glasoberfläche angebracht wird. Die Nanopartikel wiederum reflektieren nur bestimmte Farben. So bleibt die Folie und somit das Glas transparent, während Inhalte in einer bestimmten Farbe auf das Display projiziert werden können. Ein entsprechendes Demo-Gerät der Wissenschaftler erlaubt dank der Verwendung von 60 Nanometern großer Silber-Nanopartikel beispielsweise die Anzeige blauer Inhalte.

MIT: Transparentes Display soll bald auch mehrfarbige Inhalte anzeigen

Laut den Forschern soll es in Zukunft möglich sein, Displayfolien zu entwickeln, die alle drei Grundfarben (Rot, Grün und Blau) reflektieren. Damit könnten auch mehrfarbige Displays realisiert werden. Die Scheibe würde weiterhin fast völlig transparent wirken, da das meiste Licht nicht der exakten Wellenlänge entsprechen und somit einfach durch die Folie hindurch gehen würde. Die Folie ließe sich, so die Wissenschaftler, sehr günstig produzieren und würde mit bestehenden Projektoren funktionieren.

Als Einsatzgebiet für ein solches Display kämen beispielsweise Schaufensterscheiben in Frage. Geschäfte könnten so Werbebotschaften oder sogar interaktive Inhalte direkt auf die bestehende Fensterfront projizieren, ohne den Blick auf die Auslage zu versperren. Aber auch als Heads-Up-Display für Autofahrer oder Piloten könnte die Technik eingesetzt werden. Bis es zu einer kommerziellen Anwendung der Technologie kommt, dürfte es allerdings noch etwas dauern.

via www.golem.de

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2 Kommentare
Kieran Given

Ich finde diese Technologie Super, einfach, günstig, und doch genial.

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