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Mobile Banking-Trojaner: Deutsche sind am häufigsten betroffen

(Foto: Shutterstock)

Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 hat sich die Anzahl mobiler Banking-Trojaner mehr als verdreifacht. Aber auch im Desktop-Bereich bleiben Banking-Trojaner eine Gefahr – vor allem in Deutschland.

Je mehr Menschen Online-Banking nutzen, desto lukrativer wird es für Kriminelle, gezielt Schadsoftware zu entwickeln, die sich unerlaubten Zugang zum Bankkonto des Opfers verschafft. Das zeigt sich auch an aktuellen Zahlen, die vom Anti-Viren-Hersteller Kaspersky veröffentlicht wurden. Die Firma entdeckte im zweiten Quartal 2018 insgesamt mehr als 61.000 modifizierte Banking-Trojaner für das Smartphone. Damit haben sich die Zahlen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdreifacht.

Aber auch im Desktop-Bereich bleiben Banking-Trojaner ein Problem. Hier nimmt Deutschland einen Spitzenplatz ein. In keinem anderen Land wurden so viele Desktop-Rechner mit Banking-Schadsoftware attackiert wie in der Bundesrepublik. Zum Vergleich: Im Bereich der mobilen Banking-Trojaner kommt Deutschland nicht einmal unter die ersten zehn der am meisten gefährdeten Länder. Der Grund dafür dürfte die noch immer relativ geringe Verbreitung von Mobile-Banking im Vergleich zu anderen Nationen sein.

Office-Dokumente bleiben größtes Einfallstor

Die am häufigsten von Angreifern missbrauchten Programme blieben im zweiten Quartal 2018 die Office-Pakete von Microsoft. 67 Prozent der Angriffe nutzten Schwachstellen in der Bürosoftware aus. Das entspricht einer Verdoppelung im Vergleich zum ersten Quartal 2018 und sogar einer Vervierfachung im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt.

Bei der Verteilung von Schadsoftware belegen die USA nach wie vor den Spitzenplatz mit einem Anteil von 45,87 Prozent. Platz zwei belegten die Niederlande mit einem Anteil von 25,74 Prozent. Danach folgt die Bundesrepublik mit einem Anteil von immerhin noch 5,33 Prozent.

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