Analyse

Die spannendsten mobilen Design-Trends – wie sehen Apps 2018 aus

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Cards-Design nicht nur bei Google

Ein etwas anderer Ansatz als die der grenzenlosen Übergänge ist das Cards-Design. Google macht es mit seiner Suchmaschine auf mobilen Endgeräten vor und unterstützt damit einen neuen Gestaltungstrend.

Beim Cards-Design werden zusammenhängende Informationen als Karten dargestellt. Im neuen Jahr werden diese immer mehr mit abgerundeten Ecken und an den verschiedensten Stellen auftauchen. Sei es in einer Liste von Informationen wie bei der Google-Suche oder der Detailansicht eines Elements, bei der eine Karte den Großteil des Bildschirms einnimmt.

Neues Rich-Cards-Design der Google-Suche. (Screenshot: t3n)

Wer jetzt glaubt, dass sich das Cards-Design nicht mit den grenzenlosen Übergängen vereinen lässt, liegt falsch. Denn eine Möglichkeit die beiden Ansätze zu kombinieren, ist der fließende Übergang innerhalb einer Karte. Überschrift, Fließtext und zugehörige Bilder können sich auch in einer Card dem üblichen starren Raster entziehen.

Plattformübergreifende Gestaltung

Der Markt steckt voll mit mobilen Geräten, die vielfältiger kaum sein könnten. Vom üblichen Smartphone und Tablet, über die rahmenlosen Phablets, bis hin zur kleinen Smartwatch, haben Entwickler nicht nur eine riesige Auswahl an Möglichkeiten ihre Apps auf den Geräten einzusetzen. Denn es gilt auch die Herausforderung zu meistern, diese für den Nutzer überall möglichst nativ zu präsentieren.

Moderne Apps sollten dabei einerseits auf so vielen Plattformen wie möglich funktionstüchtig sein, andererseits aber auch optisch sinnvoll angepasst werden. Sinnvoll heißt dabei nicht zu vergessen, in welcher Situation welches Gerät verwendet wird. Über die Smartwatch müssen beispielsweise nicht alle Funktion der vollwertigen App zugänglich gemacht werden. Ein Tablet hingegen kann auf dem großen Display viel mehr darstellen als ein einfaches Smartphone.

Innovative Navigationsmöglichkeiten

Wenn wir schon bei der Herausforderung sind, Apps nativ zu gestalten, sollte auch die zentrale Gestaltungsentscheidung nicht zu kurz kommen: die Navigation durch die App. Hamburger-Menü, Tabs, etwas ganz Anderes oder eine Kombination aus mehreren?

Die Entscheidung fällt nicht leicht und ist stark vom Umfang der App abhängig. Wichtig ist dabei auch, die Navigation an das Betriebssystem anzupassen. Das Android-Typische Hamburger-Menü ist zum Beispiel sehr selten in einer iOS-App anzutreffen.

Entscheidend sind nun die vielen unterschiedlichen Displaygrößen. Die Einhandbedienung bei einem 6” großen Phablet ist ohnehin nicht leicht – also sollte man dem Nutzer keine Steine in den Weg legen, indem ein Hamburger-Menü zum Einsatz kommt, wodurch der Finger an die linke obere Ecke des Bildschirms gelangen muss.

Mobile Menüs können sehr unterschiedlich gestaltet werden (Grafik: Shutterstock-Delices)

Mobile Menüs können sehr unterschiedlich gestaltet werden. (Grafik: Shutterstock-Delices)

Nutzer sollten viel mehr die Möglichkeit haben, etwas so zentrales wie die Navigation durch die Anwendung, mit Leichtigkeit und ohne umständlichen Aufwand durchzuführen. Dort ist für Designer noch jede Menge Luft nach oben.

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