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Mobiles Arbeiten: Deutsche Unternehmen bei der App-Nutzung ganz weit vorne

(Foto: Shutterstock)

Eine aktuelle Studie befasst sich mit der Nutzung von Mobile-Apps im Unternehmenssektor. Wir fassen die wichtigsten Ergebnisse für euch zusammen.

Enterprise-Mobile-Apps: Deutsche Firmen sind Vorreiter

Mobile-Apps spielen nicht nur in unserem Privatleben, sondern auch im Unternehmensbereich eine immer wichtigere Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine aktuelle Adobe-Studie. Für die Studie wurden Manager aus den Bereichen Personalführung, Verkauf und Marketing aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Indien und China nach dem Einsatz von Mobile-Enterprise-Apps in ihren jeweiligen Unternehmen befragt.

Insgesamt nutzen 67 Prozent der befragten Unternehmen Mobile-Apps für den Enterprise-Sektor. Deutschland kann hier durchaus als Vorreiter betrachtet werden: 75 Prozent der hiesigen Firmen sollen mittlerweile Mobile-Enterprise-Apps im Einsatz haben. In Großbritannien sind es lediglich 59 Prozent und in den USA sogar nur 50 Prozent. Spritzenreiter ist allerdings Indien mit einer Nutzungsrate von 88 Prozent. Dahinter folgt China mit 79 Prozent.

Mobile-Enterprise-Apps: Nutzung steigt weiter an

Noch ist das Ende der Fahnenstange längst nicht erreicht: Bei 60 Prozent der deutschen Unternehmen stieg die Anzahl derjenigen Mitarbeiter im letzten Jahr an, die für ihre Arbeit Mobile-Apps einsetzen. Bei 55 Prozent stieg auch die Anzahl der Apps. In den kommenden drei Jahren wollen 61 Prozent der hiesigen Unternehmen weitere Investitionen in Mobile-Enterprise-Apps tätigen.

So werden Mobile-Enterprise-Apps im Unternehmen genutzt. (Grafik: Adobe)
So werden Mobile-Enterprise-Apps im Unternehmen genutzt. (Grafik: Adobe)

Das wichtigste Feature von mobilen Unternehmens-Apps ist die Sicherheit. Weltweit sagten das 53 Prozent der Befragten. In Deutschland waren es immerhin noch 43 Prozent. Für 47 Prozent der Befragten liegt der entscheidende Faktor darin, dass sich die Mobile-Apps auch in die bestehenden Systeme integrieren lassen.

Die größten Hemmnisse für den Einsatz von Mobile-Apps im Unternehmen

Laut der „Adobe Enterprise Mobile Apps Survey“ liegt das größte Hindernis für Unternehmen in der Sicherheit von Cloud-Diensten und Bedenken zum Datenschutz. Der zweitwichtigste Grund, der den Einsatz von Mobile-Enterprise-Apps verhindert, sind die Kosten – gefolgt von der zusätzlichen Komplexität, die durch die Einführung eines weiteren Tools entsteht.

Die Studie zeigt, dass Anbieter von Enterprise-Mobile-Apps gut daran tun, die Sicherheitsbedenken ihrer potenziellen Kunden ernstzunehmen. Ein glaubwürdiger Nachweis der Sicherheit der eigenen Cloud-Infrastruktur oder die Einführung von On-Premise-Lösungen könnten demnach helfen, das Vertrauen potenzieller Unternehmenskunden zu stärken.

Ebenfalls interessant: Bring Your Own Device: Marktüberblick Lösungen für Mobile-Device-Management.

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Eine Reaktion
csc_conrad

Interessanter Artikel.

Vieles hängt nicht nur von den verwendeten Apps bzw. Anwendungen ab, sondern von einer gesamten IT-Infrastruktur. Obgleich sichere IT-Lösungen durch Apps, VPN-Verbindungen, Terminal-Lösungen etc. sicherlich ein wesentlicher Faktor sind.

Es ist insgesamt ein Mix aus technisch-organisatorische Maßnahmen und Unternehmensstruktur, wobei das Arbeitsrecht berücksichtigt werden sollte. Denn da sind derzeit noch eine Vielzahl an strengen Vorgaben zu erfüllen.

Ein ganz guter und aktueller Überblick dazu: https://www.datenschutz-notizen.de/mobiles-arbeiten-datenschutzkonzepte-und-das-arbeitsrecht-1817129/

Es wird sich zeigen, inwieweit in naher Zukunft neue Arbeitsmodelle entstehen können, wenn sich die Politik und folglich auch die Rechtslage in Europa zu mehr Freiraum im Arbeitsrecht hin bewegt. Die Individualisierung, die sich zweifelsohne derzeit in vielen Bereichen des Alltags feststellen lässt, müsste dann auch in die stark regelmentierte Arbeitsweg eindringen.

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