Analyse

Mobile Suche: 57 Prozent des Searchtraffics kommen über Smartphone und Tablet

(Foto: Shutterstock)

Die mobile Suche ist, was das Traffic-Volumen betrifft, inzwischen wichtiger als die Suche über den herkömmlichen PC. Aktuelle Zahlen von Brightedge zeigen, was das für Website-Betreiber heißt.

Schon vor zwei Jahren hatte Google erstmals gemeldet, dass mehr Suchvorgänge über mobile Kanäle (Smartphone und Tablet kumuliert) erfolgen. Inzwischen ist die Zahl weiter angewachsen. Und auch wenn von Google selbst hierzu keine aktuellere Zahl zu finden ist, gibt es andere Quellen, die diese Einschätzung unterstützen. So hat jetzt der Content-Performance-Spezialist Brightedge errechnet, dass 57 Prozent des Suchtraffics über mobile Endgeräte erfolgt.

Mobile Suche vor allem bei lokalen Anfragen

Erwartungsgemäß ist der Anteil der Mobilnutzung bei bestimmten Anfragen (zum Beispiel der Suche nach Geschäften und Restaurants) noch höher, während andere Themen, insbesondere im B2B-Umfeld, ein deutlich niedrigeres mobiles Suchvolumen aufweisen werden. Und es gibt noch einen weiteren Unterschied, der ebenfalls auf der Hand liegt: Besonders mobil-affine jüngere Zielgruppen produzieren hier mehr Suchvolumen, während es bei der Geschlechterverteilung gemäß älterer Untersuchungen keinen signifikanten Unterschied gibt.

Die Zahlen untermauern, wie wichtig es für Unternehmen, insbesondere im E-Commerce, heute ist, die mobile Site oder zumindest eine gut performende mobile Variante ihrer Internetpräsenz zu pflegen. So erklärten 51 Prozent, dass sie das Smartphone für die Recherche für Marken und Produkte nutzen, und 69 Prozent der Smartphone-Nutzer erklärten, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie bei Unternehmen kaufen, die über eine gut zugängliche Mobilpräsenz verfügen.

Mobile Suche: Suchergebnisse bei mobilen SERPS anders

Interessant ist aber auch noch eine andere Zahl, die gut zur Diskussion rund um den mobilen Index passt, den Google in den nächsten Jahren einführen will: Bereits heute unterscheiden sich laut Brightedge die SERPs (Suchergebnislisten) bei 80 Prozent der Anfragen. Umgekehrt ranken in 47 Prozent der Fälle die Ergebnisse bei den Positionen eins bis 20 unterschiedlich bei Mobilanfragen gegenüber Desktop-Anfragen. Betrachtet man sämtliche Ergebnisse, sind es sogar 79 Prozent.

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