News

Mobilitätsstudie – Elektroauto holt auf kurzen Wegen auf

Elektroautos besitzen die Deutschen vor allem als Zweitwagen. (Foto: Shutterstock/ ddisq)

Das Auto ist den Deutschen nicht mehr so wichtig, sie setzen zunehmend auf Alternativen. Das Elektroauto hat den Durchbruch aber noch nicht wirklich geschafft.

Immer mehr Haushalte haben ein Elektroauto – allerdings meistens nur als Zweitfahrzeug. Die Studie „Mobilität in Deutschland 2017“ im Auftrag des Verkehrsministeriums enthält Informationen über die genutzten Verkehrsmittel der Deutschen und über die Zwecke und Häufigkeit von Wegen.

Elektroauto ist häufig der Zweitwagen

Der Absatz von Elektroautos steigt, allerdings nur langsam, habe das Verkehrsministerium bei der Vorstellung der Studie am Mittwoch mitgeteilt, berichtet Heise. Die meisten Besitzer von Elektroautos hätten zusätzlich noch einen Diesel oder einen Benziner zuhause. Nur jeder vierte E-Auto-Besitzer habe kein anderes Fahrzeug.

Vor allem für kurze Strecken werden Elektroautos demnach häufig genutzt. Damit dürften sie eigentlich ziemlich alltagstauglich sein – zwei von drei Fahrten im Alltagsverkehr sind der Studie zufolge kürzer als zehn Kilometer. Trotzdem gilt die geringe Reichweite immer noch als Gegenargument für Elektroautos.

Alternativen zum Auto werden wichtiger

Diese Elektroautos gibt es schon zu kaufen
Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

1 von 34

„Der größte Gewinner in der Kilometerbilanz ist der öffentliche Verkehr mit Bussen und Bahnen und damit die Umwelt“, schreibt das Verkehrsministerium – der Anteil öffentlicher Verkehrsmittel am täglichen Verkehr ist von 15 auf 19 Prozent gestiegen. Vor allem in Großstädten würde Carsharing außerdem wichtiger: 14 Prozent der Haushalte in Metropolen hätten sich inzwischen beim Carsharing angemeldet.

Jüngere Menschen setzen generell seltener aufs Auto – weniger Jugendliche machen einen Führerschein. Insgesamt besitzen 87 Prozent der Deutschen über 17 Jahren einen Führerschein. Und: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten legen die Deutschen weniger Wege pro Tag zurück, nämlich gut drei. Onlinehandel und Homeoffice könnten Gründe dafür sein, dass die Deutschen weniger unterwegs sind, so das Verkehrsministerium.

Passend dazu: VW, Audi, Porsche und Co. – Diese Elektroautos will die Volkswagen-Gruppe liefern

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Jemand
Jemand

Gibt es eigentlich auch eine Studie, welche prüft ob es durch die eMobilität mehr Fahrzeuge gibt die man sich sonst nicht gekauft hätte?

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung