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Nur bis zu 1.000 Model 3 pro Woche: Tesla verpasst Ziel erneut deutlich

Tesla-Chef Elon Musk. (Foto: dpa)

Tesla hat im Schlussquartal 2017 so viele Elektroautos ausgeliefert wie noch nie. Bei der Produktion des Model 3 hängt das Unternehmen aber den eigenen Zielen hinterher.

Tesla: Nur 1.000 statt 5.000 Model 3 pro Woche

Tesla verpasst erneut die eigenen Ziele. Im dritten Quartal des vergangenen Jahres hat das Unternehmen „Produktionsengpässe“ eingeräumt und seine selbst aufgestellten Ziele bei der Herstellung des Model 3 deutlich verfehlt. Die Zielvorgaben bei dem Prestigemodell konnte Elon Musks Elektroautofirma auch im abgelaufenen Dreimonatszeitraum nicht einhalten, wie Electrek berichtet. Statt wie geplant 5.000 Model 3 pro Woche konnte Tesla nach eigenen Angaben in den letzten Tagen des Jahres 2017 eine Produktionsrate erreichen, die sich auf 1.000 Stück pro Woche hochrechnen ließe.

Tesla Model 3. (Foto. Tesla)
Produktionsziele verschoben: Tesla Model 3. (Foto. Tesla)

Auf der Habenseite stehen für die Monate Oktober, November und Dezember aber insgesamt nur 2.425 produzierte und 1.550 tatsächlich ausgelieferte Model 3. Zum Ende des dritten Quartals hatte der Autohersteller nur 260 statt geplanter 1.500 Stück seines aktuellen Top-Modells produziert. In einem aktuellen Bericht konkretisiert Tesla noch einmal die Verschiebung der ursprünglichen Produktionsziele für das Model 3: Demnach soll eine Rate von 2.500 Elektroautos Ende des ersten und eine Rate von 5.000 Stück Ende des zweiten Quartals, also Ende Juni, erreicht werden.

Elektrofahrzeug: Das Model 3 von Tesla
Tesla: Auf das Model 3 folgt das Model Y – aber erst in zwei bis drei Jahren. (Foto: Tesla)

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Abgesehen von den Schwierigkeiten bei der Model-3-Produktion hat Tesla im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Elektroautos der Modelle S und X ausgeliefert, was einem Plus von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Das Schlussquartal war dabei einmal mehr das beste der Firmengeschichte. 29.870 ausgelieferte Elektroautos bedeuten ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wie angekündigt hat Tesla in den vergangenen drei Monaten einen Teil der Produktion der Modelle S und X auf die Model-3-Produktion verlagert.

Tesla: Model-3-Produktion drückt kaum auf die Aktie

Die Börsianer reagierten auf die von Tesla vorgelegten Produktionszahlen für das abgelaufene vierte Quartal übrigens nicht sonderlich verstimmt. Die Tesla-Aktie verlor nachbörslich lediglich rund zwei Prozent. Sie stand am Mittwochabend bei 310,65 US-Dollar. Im Laufe des vergangenen Jahres hat das Papier trotz zwischenzeitlicher Hiobsbotschaften um 43 Prozent zugelegt. Ein Absturz der Aktie aufgrund der schwachen Model-3-Zahlen, wie von einigen Experten prognostiziert, dürfte aber ausbleiben.

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