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Model 3 von Tesla – erstmals ist ein Stromer das bestverkaufte Auto in der Schweiz

Tesla. (Foto: dpa)

Das Tesla Model 3 hat sich im März in der Schweiz über 1.000 Mal verkauft – öfter etwa als Bestseller Skoda Octavia. Erstmals ist damit bei unseren Nachbarn ein Elektroauto das bestverkaufte Auto.

Das Tesla Model 3 ist seit dem offiziellen Start im Februar in Europa zum Verkaufsschlager avanciert. In einigen Ländern setzte sich das Elektroauto aus dem Stand an die Spitze der Verkaufscharts. In Norwegen etwa war im März fast jedes Dritte verkaufte Auto ein Tesla. 5.305 Model 3 wurden im vergangenen Monat verkauft und das E-Auto damit das mit Abstand meistverkaufte Auto. Ähnliche Verkaufserfolge des Model 3 werden auch aus der Schweiz gemeldet.

Schweiz: Model 3 verkauft sich am besten

In unserem Nachbarland konnten im März 1.094 Model 3 verkauft werden, wie ein Blick auf die Statistik der Neuzulassungen zeigt. Damit lag erstmals ein Elektroauto bei den Neuzulassungen vorn, wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) schreibt. Langjährige Bestseller wie der Skoda Octavia (801) und der VW Golf (546) blieben weit dahinter zurück. Im gesamten ersten Quartal wurden 1.371 Model 3 neu zugelassen. Damit konnte Tesla in den ersten drei Monaten 2019 schon mehr Fahrzeuge verkaufen als im gesamten Jahr 2018 – dank dem Model 3.

Der Anteil alternativer Antriebe (Elektro, Hybrid, Gas und Wasserstoff) ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 10,2 Prozent angestiegen, rund fünf Prozent der neu zugelassenen Autos sollen Elektro- oder Plugin-Hybridwagen gewesen sein, wie die Vereinigung der offiziellen Automobil-Importeure Auto-Schweiz schreibt. Im kommenden Jahr will die Schweiz eine Elektroautoquote von zehn Prozent erreichen.

Für Tesla ist die Schweiz schon länger ein wichtiger Markt. 2017 etwa verkaufte das kalifornische Unternehmen bei den Eidgenossen gut 2.000 Model S und Model X. Das Model S war mehrere Male das bestverkaufte Elektroauto in der Schweiz, wie Electrek berichtet. Entscheidend dafür dürften eine Reihe von Faktoren sein, etwa die im Vergleich zum übrigen Europa höhere Kaufkraft der Schweizer. Außerdem hat das Land keine eigene Autoproduktion und daher keine Berührungsängste zu US-Marken, wie es in der NZZ heißt.

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