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MongoDB: Open-Source-Entwickler geht an die Börse

(Foto: MongoDB)

Mit MongoDB hat die gleichnamige Firma nicht nur eine beliebte Open-Source-Datenbank geschaffen, sondern sich auch als Dienstleister etabliert. Jetzt will die Firma an die Börse.

MongoDB: Datenbankanbieter will an die Börse

Mit ihrer quelloffenen NoSQL-Datenbank ist MongoDB nicht zuletzt bei Startups beliebt. Jetzt will das Unternehmen, das sein Geld mit Datenbank-Hosting und Support verdient, an die Börse, um sich frisches Kapital zu beschaffen. Im Geschäftsjahr 2017 hat MongoDB einen Umsatz von 101,4 Millionen US-Dollar generiert. Das entspricht einem Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 55 Prozent. Im gleichen Zeitraum belief sich der Nettoverlust auf 86,7 Millionen US-Dollar.

Auch in den letzten sechs Monaten konnte MongoDB ein Wachstum verzeichnen. Gleichzeitig blieben aber auch die Verluste stabil. Trotz des Wachstums benötigt MongoDB frisches Kapital, um das Geschäft auszubauen. Das soll der geplante Börsengang bringen, bei dem MongoDB bis zu 100 Millionen US-Dollar einnehmen will.

MongoDB will sich an der Börse frisches Kapital beschaffen. (Grafik: MongoDB)

MongoDB: Womit macht das Unternehmen sein Geld?

Neben Support-Dienstleistungen für die vom Unternehmen entwickelte Open-Source-Datenbank bietet MongoDB ihr Produkt auch als Datenbank-als-Service an. Außerdem gibt es mit MongoDB Stitch auch ein Backend-as-a-Service-Produkt. Zu den Kunden des Unternehmens gehören auch große Unternehmen wie Ebay, Adobe, Otto oder die Citigroup.

Da MongoDB unter einer Open-Source-Lizenz verfügbar ist, besteht letztlich natürlich immer die Gefahr, dass andere Unternehmen die Software modifizieren und als direkter Konkurrent auftreten könnten. Das nennt MongoDB auch als mögliche Risiken in dem von der US-Börsenaufsicht veröffentlichten Dokument zu dem geplanten Börsengang.

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