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Gadgets & Lifestyle

Motorola Moto G: Ein Smartphone für die Massen? [Hands-On]

(Foto: Johannes Schuba)

Motorola hat mit dem Moto G heute ein Smartphone vorgestellt, welches nicht aufgrund seiner Leistung zu überzeugen weiß, sondern durch den Preis. Das Gerät kostet 170 Euro und könnte damit zum neuen Volks-Handy werden und iPhone, und Samsung Galaxy in Sachen Verkaufszahlen hinter sich lassen.

Mittelklasse-Smartphones zum Schnäppchenpreis: Nexus 4 als Vorreiter

Mit dem Nexus 4 hat Google im Jahr 2012 erstmals ein Spitzen-Smartphone zum Schnäppchenpreis unter das Volk gebracht. Damals ging das Gerät für 300 Euro über die Theke. Mit dem, vor kurzem vorgestellten, Nexus 5 bestätigt Google diesen Trend und verpasst dem Gerät einen Preis von 350 Euro. Bei Apple und Samsung sind währenddessen die Smartphone-Flaggschiffe weiterhin erst ab 600 Euro zu haben.

Nun springt auch Motorola (inzwischen ja von Google aufgekauft) auf den Zug der Billig-Smartphones mit auf, und zwar in beeindruckender Art und Weise in Form des frisch vorgestellten Motorola Moto G. Das Gerät orientiert sich an seinem großen Bruder, dem Moto X ist jedoch deutlich günstiger und nun auch außerhalb der USA (auch in Deutschland) erhältlich.

Das Motorola Moto G könnte Apple und Samsung in Sachen Absatzzahlen Konkurrenz machen – es ist ab 170 Euro erhältlich.(Foto: Motorola)
Das Motorola Moto G könnte Apple und Samsung in Sachen Absatzzahlen Konkurrenz machen – es ist ab 170 Euro erhältlich.(Foto: Motorola)

Motorola Moto G: Vernünftige Hardware-Ausstattung

In Sachen Hardware ist das Moto G natürlich kein Überflieger, bringt jedoch genug Leistung für Otto Normalverbraucher mit. Als SoC kommt ein Snapdragon 400 zum Einsatz. Der Chip arbeitet mit vier Kernen zu je 1,2 Gigahertz Taktfrequenz. Dazu gesellt sich ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Im Gegensatz zum Moto X kommt kein AMOLED-, sondern ein herkömmliches LCD-Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln und einer Größe von 4,5 Zoll zum Einsatz.

Das Motorola Moto G gewinnt keine Rekorde, bringt aber ordentliche Hardware mit, zum eispiel ein gutes 720p-Display. (Foto: Motorola)
Das Motorola Moto G gewinnt keine Rekorde, bringt aber ordentliche Hardware mit, zum eispiel ein gutes 720p-Display. (Foto: Motorola)

Eine 5-Megapixel-Kamera soll für ordentliche Bilder sorgen, und für Videotelefonie steht ebenfalls eine Kamera mit 1,3 Megapixeln auf der Frontseite zur Verfügung. Es gibt keine Möglichkeit den Festspeicher zu erweitern. Die kleinste Version verfügt über acht Gigabyte Flashspeicher, eine größere Variante mit 16 Gigabyte ist ebenfalls verfügbar. Als Besonderheit verfügt das Moto G über wechselbare Rückseiten-Cover. Der Akku im Moto G lässt sich trotzdem leider nicht entfernen oder wechseln.

Das Motorola Moto G gewinnt keine Rekorde, bringt aber ordentliche Hardware mit, zum eispiel ein gutes 720p-Display. (Foto: Motorola)

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Android 4.4 für das Moto G leider erst im Januar

Im Gegensatz zum Moto X muss das Moto G auf einige Software-Features verzichten, kommt aber ebenfalls mit einem größtenteils jungfräulichen Android in Version 4.3 daher. Ein Update auf Version 4.4 ist erst für den Januar 2014 angekündigt. Da Motorola inzwischen zu Google gehört, erscheint diese Verzögerung unverständlich.

Killer-Argument: 169 Euro Einstiegspreis

Das Moto G wird weltweit erhältlich sein, und ab 21. November auch in Deutschland für 169 (acht Gigabyte) und 199 (16 Gigabyte) in den Läden stehen. In den USA erscheint das Gerät erst im Jahr 2014.

Motorola bringt mit dem Moto G wechselbare Rückseiten wieder zurück in den Mainstream-Markt. (Foto: Motorola)
Motorola bringt mit dem Moto G wechselbare Rückseiten wieder zurück in den Mainstream-Markt. (Foto: Motorola)

In Anbetracht des geringen Preises könnte das Moto G durchaus zum ernstzunehmen Konkurrenten für Apple iPhone, Samsung Galaxy und Co. werden, zumindest in Betracht der Verkaufszahlen. Immerhin gibt es weltweit Millionen von Menschen, die sich keine Luxus-Smartphones leisten können. Wer sich Sorgen macht, dass Motorola an dem Gerät nichts mehr verdient, dem sei versichert dass das definitiv der Fall ist. In Asien beispielsweise sind Smartphones unbekannter Hersteller sogar noch zu deutlich günstigeren Preisen erhältlich. Mehr Infos zum Gerät gibt es auf der offiziellen Webseite.

Die Reise zur Pressekonferenz erfolgte auf Einladung von Motorola.

Das Motorola Moto G (links) ist von seinem großen Bruder, dem Moto X (rechts) kaum zu unterscheiden. (Foto: Johannes Schuba)

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