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Motorola Razr: Legendäres Klapp-Handy soll mit flexiblem Display zurückkehren

Motorola Razr. (Foto: Shutterstock)

Motorola will sein legendäres Klapp-Handy Motorola Razr offenbar wiederauferstehen lassen. Es soll mit flexiblem Display schon im Februar enthüllt werden – zu einem saftigen Preis.

Retro-Revival: Motorola-Mutter Lenovo will das 2004 vorgestellte Klapphandy Razr offenbar neu auflegen. Das Handy mit seinem ikonischen Design wurde seinerzeit über 130 Millionen Mal verkauft und soll einem Bericht des Wall Street Journals (WSJ) zufolge im Februar als sündhaft teures High-End-Smartphone neu aufgelegt werden.

Motorola Razr: Klapphandy-Neuauflage mit flexiblem Display

Wie das WSJ berichtet, will Motorola das nächste Razr-Phone mit einem flexiblen Display ausrüsten, sodass es sich wie ein klassisches Klapp-Handy zusammenklappen lassen soll.

Entsprechende Design-Skizzen eines solchen Geräts sind schon im August 2018 bei der US-Patentbehörde entdeckt worden. Sie beschreiben ein Smartphone mit flexiblem Display und Klappmechanismus, das ein wenig an das klassische Motorola Razr V3 erinnert.

Designskizze aus einem Motorola-Patentdokument der United States Patent and Trademark Office (PTO oder USPTO). (Screenshot: t3n)

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Faltbares Motorola Razr wird wohl ein teurer Spaß

Laut dem WSJ-Beitrag könnte das Gerät exklusiv beim US-Netzbetreiber Verizon angeboten werden, wobei nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann, dass Motorola auch Varianten für andere Märkte in petto hat. Das kommende Razr wird nicht billig: Angeblich soll es um die 1.500 US-Dollar kosten und damit in einer Preisliga mit Apples iPhone XS Max stehen. Gerüchten zufolge soll auch Samsungs Foldable, das zusammen mit dem Galaxy S10 am 20. Februar gezeigt werden soll, in diesen Preisregionen liegen.

Das faltbare Motorola Razr ist bereits der zweite Anlauf des Unternehmens, die legendäre Marke wieder aufleben zu lassen. Schon 2011 hatte Motorola ein Razr angekündigt, das eine herkömmliche Barrenform besaß und mit Intel-SoC ausgestattet war.

Motorola ist nicht das erste Unternehmen, das auf Retro setzen: HMD Global, die die Marke Nokia wieder zum Leben erweckt haben, haben mit dem Nokia 3310 und dem Nokia 8810 4G zwei Feature-Phones neu aufgelegt, die an die Klassiker des finnischen Handy-Pioniers erinnern sollen. Die beiden Handys spielen jedoch in einer ganz anderen Preisklasse.

Übrigens: Das 2004er Motorola Razr gehört mit 130 Millionen verkauften Einheiten zu den meistverkauften Handys aller Zeiten.

Die 20 meistverkauften Handys und Smartphones aller Zeiten
20. Samsungs Galaxy S3 (oder Galaxy SIII) ging 60 Millionen Mal über die Ladentheke. (Foto: t3n.de)

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t3n meint:
2019 wird das Jahr der Foldables – nicht nur Motorola und Samsung werden ein Smartphone mit flexiblem Display vorstellen, sondern auch Huawei, LG und zahlreiche andere. Wir werden sie in verschiedensten Variationen und Formen sehen: als Klapphandy, mit zwei Displays – ein kleines außen und ein größeren innen -, oder als eine Art digitales Notizbuch und was den Herstellern sonst noch an kreativen Lösungen einfällt. Dass die neue Gerätekategorie mehr als eine Spielerei ist und längerfristig eine Rollen spielen dürfte, zeigt sich unter anderem daran, dass Google schon früh eine entsprechende Unterstützung für sein mobiles OS Android angekündigt hat. Außerdem wird es Foldables nicht nur mit Android geben: Microsoft bereitet Windows 10 auch auf die faltbare Zukunft vor. – Andreas Floemer

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