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Zehn Millionen Nutzer: Mozilla kauft Bookmarking-Dienst Pocket

(Logo: Mozilla)

Die „Read it later“-App ist die erste Übernahme von Mozilla und soll die Mobile-Strategie des Software-Unternehmens stärken.

Pocket bleibt unter Mozilla erhalten

Mozilla übernimmt die Betreiber des Bookmarking-Dienstes Pocket, die Firma Read It Later. Das 25-köpfige Team der App werde in einer unabhängigen Tochtergesellschaft beschäftigt, teilte Mozilla am Montag im offiziellen Blog mit. Wie viel Mozilla für das Unternehmen zahlt, verrät das Firefox-Unternehmen nicht. Eigenen Angaben zufolge hat Pocket zehn Millionen Unique User pro Monat, bisher wurden drei Milliarden Artikel über den Service gespeichert. Die erste Version von Pocket erschien 2007, damals noch unter dem Namen „Read It Later“.

Zwischen Mozilla und Pocket besteht seit 2015 eine Partnerschaft, das Tool ist im Browser Firefox integriert. Im Rahmen der Zusammenarbeit habe man gemerkt, dass beide Unternehmen die gleiche Vision verfolgen, so Mozilla. Es ist die erste Akquisition von Mozilla.

Pocket ist seit 2015 im Mozilla-Browser Firefox integriert. (Bild: Mozilla)
Pocket ist seit 2015 im Mozilla-Browser Firefox integriert. (Bild: Mozilla)

Axel Springer als Investor

Pocket soll Mozilla vor allem im Mobile-Bereich unterstützen. Der Software-Anbieter gab kürzlich seine Pläne für das mobile Betriebssystem Firefox OS endgültig auf und entließ Anfang Februar 50 Mitarbeiter, die Firefox für vernetzte Geräte entwickeln sollten. Anfang des Jahres unterzog sich Mozilla außerdem einem umfangreichen Rebranding.

Pocket hat seit seiner Gründung laut Crunchbase insgesamt 14,5 Millionen US-Dollar Risikokapital eingesammelt, zu den Investoren zählt unter anderem auch Axel Springer Digital Ventures. Geld verdient der Bookmarking-Dienst mit Werbevermarktung und einem Abomodell. Der Mitbewerber Instapaper wurde im August 2016 von Pinterest gekauft.

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3 Reaktionen
almi

Nur der Name Axel Springer schreckt einen davon ab... Das dämpft die Offenheit des Mozilla-Konzerpts. Siehe Ad-Blocker-Blocker etc.

peter

Oh nein, der Böse Verlag will Geld verdienen und schützt seine Inhalte. Ach nein, ihr habt ja alle das recht Banner einfach auszublenden und Websites ihre Grundlage der Existenz zu nehmen. Und Banner sind ja auch immer voll Spyware und so blaaaaaaaaaaaaaaaa.

Ribert

Ja, haben wir :) Auch wenn es illegal wäre würde ich es weiterhin machen.

Ich setzte mich nicht unnötig Risiken aus.

Werbung nervt und ist Scheisse.

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