Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Nach Übernahme durch Mozilla: Pocket-Code als Open Source veröffentlicht

(Bild: Mozilla)

Mozilla hat sein Versprechen wahr gemacht und den Quellcode der im Vorjahr übernommenen „Read-it-later“-App Pocket unter Open-Source-Lizenz veröffentlicht – zumindest zum großen Teil.

Mozilla: Pocket-Code ist jetzt Open Source

Ende Februar 2017 hatte Mozilla die Übernahme des „Read-it-later“-Dienstes Pocket angekündigt – die erste Übernahme des Firefox-Entwicklers. Das 2007 gegründete Pocket ist schon seit einigen Jahren fixer Bestandteil des Mozilla-Browsers und hat nach eigenen Angaben 22 Millionen registrierte Nutzer.

Pocket-Empfehlungen in Firefox Quantum von Mozilla. (Bild: Mozilla/Pocket)

Jetzt hat Mozilla, wie versprochen, den Pocket-Code unter Open-Source-Lizenz (MIT) auf Github veröffentlicht – zumindest einen großen Teil davon. Denn noch fehlen die serverseitigen Komponenten, wie Heise Online berichtet. Mit dabei ist etwa ein Code-Grundgerüst für die Browsererweiterung Save to Pocket. Die in dem Github-Repository vorhandenen Bausteine sollen durch weitere Module und Testumgebungen ergänzt werden.

Mozilla: Pocket-Empfehlungen in Firefox Quantum

Bei Pocket handelt es sich um einen Bookmarking-Dienst, mit dem sich besuchte Website-Inhalte für eine spätere Lektüre sammeln lassen – auch offline und über alle synchronisierten Geräte hinweg. Mit dem Launch von Firefox Quantum Mitte November bietet der Mozilla-Browser in neu geöffneten Tabs drei Pocket-Empfehlungen sowie Trending-Topics. Die entsprechenden Inhalte können entweder gleich angeklickt und gelesen oder via Pocket gespeichert werden – Registrierung vorausgesetzt.

Hausbesuch bei Mozilla: Mega-Ausblick und Kuscheltier-Alarm

1 von 37

Pocket hatte bis zu seiner Übernahme in drei Finanzierungsrunden insgesamt 14,5 Millionen US-Dollar einsammeln können. Zu den Investoren gehörte auch Axel Springer Digital Ventures. Der Startup-Finanzierungsarm des Axel-Springer-Konzerns war Teil einer aus neun Investorengruppen bestehenden Series-B-Finanzierungsrunde, bei der laut Crunchbase im Februar 2015 sieben Millionen Dollar in Pocket gesteckt wurden.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Mozilla verschenkt über 500.000 Dollar an Open-Source-Projekte

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst