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Vor Microsoft-Übernahme: Software-Projekte verlassen Github in Scharen

(Foto: Shutterstock)

Katastrophe oder finale Rettung – die Softwarebranche ist vor der Übernahme von Github durch Microsoft gespalten. Tausende Entwickler haben ihre Projekte schon zu Gitlab umgezogen.

Es war die Meldung des Wochenendes in der Softwarebranche: Github steht offenbar vor der Übernahme durch Microsoft. Rund fünf Milliarden US-Dollar soll sich der Softwarekonzern die Entwicklungsplattform kosten lassen wollen. Die Meinungen von Softwareentwicklern und Beobachtern zu den Auswirkungen des Megadeals gehen weit auseinander. Die Kommentare reichen von „Katastrophe“ bis hin zu der Meinung, dass Microsoft Github als Plattform retten könnte.

Microsoft kauft Github und viele Entwickler nehmen Reißaus

Ein Pro-Argument: Microsoft ist ohnehin schon das Unternehmen mit den meisten Projekten und Entwicklern auf Github. Vielen Microsoft-Mitbewerbern bereitet dagegen das Engagement des Konzerns bei der Plattform Bauchschmerzen. Aber egal, was die Zukunft für Github bringt, viele Entwickler, die ihre Projekte auf der Plattform gehostet hatten, haben offenbar in den vergangenen Stunden ohnehin schon Reißaus genommen.

Tausende Projekte wurden seit Bekanntwerden des Microsoft-Interesses von Github zu Gitlab umgezogen. (Bild: Gitlab)

Einer Importstatistik auf der konkurrierenden Plattform Gitlab zufolge sind allein seit Sonntagabend mehrere Tausend Projekte von der Github-Seite zu Gitlab umgezogen worden. Ein ähnliches Bild ergibt sich auf der Github-Seite, wo mehrere Tausend Problemmeldungen zum Thema „Move to Gitlab“ erscheinen. Das dürfte, muss aber nicht bedeuten, dass eine hohe Anzahl an Entwicklern an einem Umzug der eigenen Softwareprojekte arbeitet.

Einige Entwickler sind bei einem möglichen Wegzug von Github zudem auf der Suche nach Gitlab-Alternativen. Auf Hacker-News werden Plattformen und Dienste wie Gogs, Bitbucket oder Gitea genannt. Gitlab, so die Kritik, sei zwar im Kern Open Source. Das Geschäftsmodell der Plattform basiere aber auf einem Enterprise-Modell, das wiederum proprietären Code verwende.

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2 Reaktionen
Nils

Lasst uns die Zahlen doch Mal ins richtige Licht rücken:

Wenn man den Graph aufsummiert kommt man insgesamt auf vielleicht 20-30k importierte Repositories. Das sind 0.05% der 60m Repos auf GitHub!

Von "Entwickler verlassen GitHub in Scharen" kann ja wohl echt keine Rede sein...

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TomTom

Bravo, Guys!!!! Weiter so!!!!

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