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Musks Boring Company bestätigt: Tesla S, 3 und X sind die Transporter im Las-Vegas-Loop

So sieht die Boring Company einen Tesla im Loop. (Bild: Boring Company)

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Nach der bevorstehenden Fertigstellung der als Loop bezeichneten Tunnelstrecken in verschiedenen US-amerikanischen Großstädten sollen dort Tesla-Fahrzeuge der Modelle S, 3 und X den autonomen Transportverkehr aufnehmen.

Elon Musks Boring Company hat bereits zwei Tunnelstrecken unter der Touristenmetropole Las Vegas gebaut. Mit der Fertigstellung des sogenannten Center Loop soll ebenfalls in den nächsten Monaten zu rechnen sein. Das Projekt verläuft nach Plan und soll bis Ende des laufenden Jahres betriebsbereit sein.

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In Las Vegas schauen Tesla S, 3 und X in die Röhre

Nachdem bereits bislang klar war, dass Musks Boring Company Elektroautos der Marke Tesla für den Nahverkehrbetrieb in den unterirdischen Tunnelanlagen einsetzen würde, bestätigt die Firma nun offiziell über die FAQ-Sektion seiner Website, dass die für den Loop, so nennt das Unternehmen das unterirdische Tunnelsystem, eingesetzten Transportmittel die Tesla-Modelle S, 3 und X sein werden. Das hat zuerst Electrek entdeckt.

Damit scheint wahrscheinlich, dass Tesla, zumindest für das Las-Vegas-Projekt, zunächst kein neues Fahrzeug entwickeln wird. Im vergangenen Monat war bekannt geworden, dass Tesla für den San-Bernardino-Loop an einem Van mit 12 Sitzplätzen arbeiten soll. Wir berichteten.

Tesla-Stromer verkehren autonom im Loop-System

Die Tesla-Stromer sollen Passagiere innerhalb des Loop bewegen und dabei auf den Hauptadern zwischen den Stationen Geschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometer pro Stunde erreichen. Die Tesla-Stromer sollen dabei autonom funktionieren, wobei noch nicht klar ist, ob die Fahrzeuge autonom steuern oder ob das Loop-System die Steuerung der Fahrzeuge übernimmt. Jedenfalls sind Fahrer nicht erforderlich.

Zusätzlich zur Konkretisierung hinsichtlich der eingesetzten Tesla-Modelle hat die Boring Company neue Konzept-Bilder verschiedener Stations-Designs für den Las-Vegas-Loop veröffentlicht.

So könnten die Loop-Stationen aussehen. (Bild: Boring Company)

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Boring Company – vom müden Witz zum ernsthaften Projektentwickler

Elon Musks Boring Company war vielen, einschließlich seinem Gründer, zunächst als Witz erschienen. Dann aber konnte Musks neuestes Unternehmen einige interessante Nahverkehrsprojekte an Land ziehen. Inzwischen ist die Boring Company in verschiedenen US-amerikanischen Kommunen aktiv. Musks Traumprojekt stellt dabei der bisher nur konzeptionell existierende Hyper-Loop zwischen New York und Washington dar.

Das Loop-Konzept der Boring Company ähnelt eher einer unterirdischen Autobahn als einer U-Bahn und ist grundsätzlich auf den Transport von 10.000 Personen pro Stunde ausgerichtet. Über weitere Tunnel und mehr Stationen soll sich die Kapazität skalieren lassen.

Passend dazu: Tesla soll an E-Van für 12 Personen arbeiten

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