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N26: Banking-Startup expandiert – und verärgert Kunden

(Bild: N26)

Die Banking-App N26 will in weitere neun europäische Märkte expandieren. Derzeit kämpft das Startup aber mit einigen Problemen wie nicht durchführbaren Überweisungen – Kunden sind verärgert.

N26: Expansion trotz Problemen

Im Sommer erhielt N26 (früher: Number26) als erstes Fintech-Startup in Deutschland eine Banklizenz – eine Zeitenwende. Die daraus folgende Möglichkeit, eine eigene Banking-Plattform zu betreiben, statt auf den bisherigen Partner Wirecard angewiesen zu sein, bescherte den laut eigenen Angaben rund 200.000 Kunden aber zahlreiche Schwierigkeiten. Die Migration läuft beileibe nicht fehlerfrei, wie auch N26 einräumte. Aller Probleme zum Trotz will die Banking-App jetzt aber in neun weitere europäische Länder expandieren.

N26: Migration auf eigene Banking-Plattform soll im Januar abgeschlossen sein. (Bild: N26)
N26: Migration auf eigene Banking-Plattform soll im Januar abgeschlossen sein. (Bild: N26)

Mit den neu hinzugekommenen Ländern Belgien, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal und Slowenien können Kunden jetzt N26-Konten in 17 europäischen Märkten eröffnen, wie das Unternehmen am Dienstag auf der Konferenz „Techcrunch Disrupt“ in London ankündigte. Zudem sei auch der zwischenzeitlich unterbrochene Betrieb in Ländern wie Spanien und Italien wieder aufgenommen worden, hieß es. In den kommenden Jahren will N26 mit seinem Banking-Konzept bis zu zwei Millionen Kunden anziehen.

N26: Kunden beklagen Schwierigkeiten

Derzeit sind aber viele Kunden verärgert. Es gibt offenbar Schwierigkeiten bei der Migration der Konten von Wirecard auf die neue N26-Plattform. Auf Twitter klagen viele Nutzer über Probleme beim Umziehen des eigenen Kontos, Karten scheinen sich nicht aktivieren zu lassen und zu allem Überfluss soll es auch Schwierigkeiten geben, den Support zu erreichen. Selbst bei Überweisungen holpert es, wenn man den online geäußerten Kundenbeschwerden glaubt.

N26 hat derweil Probleme eingeräumt: Das Unternehmen sei trotz aller Vorbereitungen, etwa einer eigens eingerichteten FAQ-Seite, von dem Fragevolumen der Kunden überwältigt worden, wie heise online eine Sprecherin des Unternehmens zitiert. Die Probleme bei den Überweisungen seien auf die relativ neue IBAN zurückzuführen. Viele Unternehmen greifen offenbar bei der Prüfung auf veraltete Datenquellen zurück. Im Januar soll der Migrationsprozess laut N26 abgeschlossen sein.

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via www.heise.de

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6 Reaktionen
Dan

Immer diese negativen Artikel über N26.

Ich verstehe nicht, warum bei mir immer alles ganz gut funktioniert und bei allen anderen scheinbar nicht.

Der Umzug klappte super, ich erhielt meine neue Karte nach 3 Tagen, obwohl bis zu 2 Wochen angegeben waren. Die kurze Anleitung zum aktivieren befolgen und fertig.

Meine Überweisungen und Terminüberweisungen kommen jedesmal sehr fix an. Zahlungen per Karte funktionieren wie sie sollen.

Den Support brauchte ich bisher nicht, da reichten 2-3 Fragen via Twitter, die fix beantwortet wurden.

PCRE

@Dan

Negative Berichte rühren (u. a.) v. negativen Erfahrungen her; N26 antwortet(e) (seinerzeit) NICHT auf E-Mails, mochte (potenziellen) Kunden KEIN P-Kto. einrichten - was diese (Bank) aber (gesetzl. gesehen) MUSS.

Ciao, Sascha.

Timo M

Ich habe mich relativ am Anfang testweise auf N26 eingelassen. Vor allem wollte ich wissen, was denn nun so revolutionär an Bank und Konto ist. Das habe ich bis heute nicht herausgefunden. Das Konto kann nichts, das nicht jedes andere Konto in Verbindung mit einer vernünftigen Banking-Software auch kann. Das größte Manko ist, dass man das Konto eben NUR über die Weboberfläche und die hauseigenen Apps nutzen kann. Wer mehrere Konten hat, und diese gemeinsam verwalten möchte, hat ein Problem.

Auch in für Banken "schlechten Zeiten" (niedrige Zinsen) finde ich die Preispolitik für das ursprünglich kostenlos angepriesene Konto fragwürdig. Geldabheben muss einfach kostenlos bleiben, egal wie oft und wie viel ich abhebe.

Felix

"Das habe ich bis heute nicht herausgefunden. Das Konto kann nichts, das nicht jedes andere Konto in Verbindung mit einer vernünftigen Banking-Software auch kann. "

Nice. Ich habe schon immer nach einer Möglichkeit gesucht, die PIN-Nummer meiner Karte zu ändern oder eine Überweisung ohne TAN zu tätigen, welche Bank-Software kannst du dafür empfehlen?

PCRE

@Felix

Stimmt; ändert aber leider nix daran d. N26 einfach keine Bank ist bei d. normale Bankgeschäfte 'glatt' laufen ... !
Für mich ist - allein - d. ein totales K.O.-Kriterium !

Ciao, Sascha.

PCRE

@N26

Sowohl d. Fidor Bank, bei welcher ich (noch) Kunde bin, als auch N26 sind (m. E.) ledigl. bedingt imstande Bakngeschäfte / (Geschäfts-)Vorfälle nach Order / Intention d. Gesetzgebers resp. d. BaFin durchzuführen; etablierte Kreditinstitute sind hingegen in vielfacher Hinsicht (nur noch) dreist, insbes. was d. Monetarisierung anbelangt.

Fazit: Entweder Null-Euro-Giro-Kto. m. div. Innovationen aber vielen Problemen ..., od. (Grund-)Gebühren im (bis zu) 2-stelligem Bereich pro Mon. für's Giro-Kto. zahlen, dann aber weniger Ärgernisse - bzgl. d. Dienstleistungen - hinnehmen müssen.

N26 ist aber (m. E.) schlechthin ein Witz, schon immer gewesen ..., denn m. Geld spielt man nicht !

Ciao, Sascha.

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