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3,5 Milliarden Dollar: N26 steigt zum wertvollsten deutschen Startup auf

Die N26-Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal. (Foto: N26)

Nach der Rekordfinanzierung im Januar hat N26 einen Nachschlag der Investoren vermeldet. Mit einer Bewertung von 3,5 Milliarden US-Dollar steigt das Fintech zum wertvollsten deutschen Startup auf.

Im Rahmen einer Series-D-Finanzierungsrunde hatte die Berliner Smartphone-Bank N26 im Januar 300 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt. Jetzt hat N26 diese Finanzierungsrunde nach eigenen Angaben noch einmal um 170 Millionen Dollar erweitert. Alle Investoren, die Anfang des Jahres dabei waren, haben laut N26 noch einmal nachgelegt. Das Fintech steigt nach dieser neuen Kapitalspritze mit einer Bewertung von rund 3,5 Milliarden Dollar (3,11 Milliarden Euro) zum wertvollsten deutschen Startup auf. Bisher war das Auto 1 mit einem Firmenwert von 2,9 Milliarden Euro.

N26: 670 Millionen Dollar seit der Gründung

Zu den Investoren gehören Insight Venture Partners, GIC, Tencent, Allianz X, Peter Thiels Valar Ventures, Earlybird Venture Capital und Greyhound Capital. N26 hat seit der Gründung im Jahr 2013 mehr als 670 Millionen Dollar von Investoren erhalten. Die in den vergangenen Monaten ins Visier der deutschen Finanzaufsicht Bafin geratene Digitalbank sieht das wiederholte Engagement der Investoren auch als Vertrauensbeweis an.

Mit den frischen Mitteln will der Konzern nach eigenen Angaben die Expansion in Europa, den USA und Brasilien vorantreiben. Darüber hinaus sollen neue innovative Funktionen entwickelt werden. In Kürze soll etwa das Feature Shared Spaces starten, das Unterkonten ermöglicht, die mit anderen Personen geteilt werden können – etwa für das Bezahlen von Rechnungen in Wohngemeinschaften.

Auch in das organisatorische und strukturelle Wachstum soll weiterhin investiert werden. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Zahl der Mitarbeiter auf 1.300 verdreifacht worden und soll weiter ausgebaut werden. Aktuell hat N26 über 3,5 Millionen Kunden in 24 europäischen Märkten. Nach dem Start in den USA in der vergangenen Woche soll jetzt die Markteinführung in Brasilien erfolgen.

Investoren fliegen derzeit auf Fintechs

Die erneute dreistellige Millioneninvestition ist auch ein Zeichen für das aktuell hohe Interesse von Investoren an der Fintech-Branche. Allein Anfang dieser Woche meldete etwa das Startup Sumup, das es 330 Millionen Euro eingesammelt habe. Zuvor war Goldman Sachs mit 25 Millionen Euro beim Berliner Fintech Raisin eingestiegen. Millionen gab es auch für die Fintechs Trade-Republic, Arabesque und Billie, wie Finanzszene schreibt.

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Ein Kommentar
Thomas Schmidt

Meiner Meinung ist das Ganze eine Luftblase, ich glaube nicht daran, dass N26 die nächste große Bank wird.

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