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Nach 2 Jahren: Endlich errechnet Windows-10-Taschenrechner die Quadratwurzeln richtig

Windows 10. (Bild: Microsoft)

Zwei Jahre hat es gedauert, aber jetzt ist der Fehler behoben. Das in Windows 10 enthaltene Taschenrechner-Programm soll endlich auch Quadratwurzeln perfekter Quadrate korrekt ziehen können.

Im Herbst 2017 musste Apple viel Spott und Häme über sich ergehen lassen, weil der Taschenrechner des iPhones unter iOS 11 bei einfachsten Rechenaufgaben scheiterte. Etwas komplizierter ist der Rechenfehler, den der in Windows 10 integrierte Taschenrechner begeht. Der Windows Calculator tat sich über zwei Jahre lang schwer mit dem korrekten Ziehen von Quadratwurzeln, wie heise.de berichtet. Jetzt hat Microsoft den Fehler aber gefixt.

Bisher ergab etwa die Rechenaufgabe „√4 − 2“, bei der eigentlich Null herauskommen müsste, folgendes Ergebnis: „−1.068281969439142e−19“. Ein Rundungsfehler, der bei Quadratwurzelberechnungen perfekter Quadrate und Würfelwurzeln auftrat, wie Microsoft-Entwickler Ende Juni 2016 in einem entsprechenden Eintrag in dem Blog The Old New Thing erklärte.

Taschenrechner-App unter Windows 10 tat sich zwei Jahre lang schwer mit dem Berechnen von Quadratwurzeln. (Bild: Microsoft)

Dieser Fehler scheint jetzt behoben. Chen zufolge benötigt das Taschenrechner-Programm für das korrekte Lösen aller Quadratwurzeln zwar mehr Rechenpower. Damit könnten Nutzer ein paar Millisekunden länger auf die Lösung warten müssen – was aber wohl niemanden stören dürfte, wie Chen schreibt.

Windows-10-Taschenrechner: Microsoft feiert Fehlerbehebung

Der Rechenfehler und der lange Zeitraum, den dessen Behebung in Anspruch genommen hat, dürfte die Microsoft-Entwickler zumindest intern ziemlich gewurmt haben. Bei der Bekanntgabe der Neuerung auf einer internen Veranstaltung sollen die für den Taschenrechner verantwortlichen Mitarbeiter T-Shirts mit dem Aufdruck „−1.068281969439142e−19“ getragen haben.

Ebenfalls interessant: Für Entwickler – Hilfreicher Mac-Taschenrechner Numi spart Zeit

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Eine Reaktion
Martin Wunderlich

Sehr schön.

Dann können sie sich ja jetzt daran machen, dass die Quasi-Zwangsupdates bei mehr Leuten funktionieren und man nicht stundenlang davor sitzt ohne hilfreiches visuelles Feedback ob da ein Update läuft und wenn ja ob es auch noch tut oder steckengeblieben ist.
Ich sehne derzeit mein WindowsME zurück ;-)

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