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Geld für die Expansion: Münchner Startup Navvis sammelt 31 Millionen Euro ein

Die Navvis-Gründer: Robert Huitl, Sebastian Hilsenbeck, Felix Reinshagen und Georg Schroth. (Foto: Navvis)

Das Münchner Startup Navvis schließt eine Finanzierungsrunde in Höhe von knapp 31,1 Millionen Euro. Mit dem Geld wollen die Indoor-Mapping-Experten die globale Expansion des Unternehmens vorantreiben.

In einer Series-C-Finanzierungsrunde konnte sich das Münchner Startup Navvis umgerechnet knapp 31,1 Millionen Euro sichern. Angeführt wurde die Runde von Digital+Partners. Neben den bisherigen Investoren MIG, Target Partners und Bay-BG hat sich auch das japanische Unternehmen Kozo Keikaku Engineering an den Münchenern beteiligt. Insgesamt hat Navvis jetzt seit Gründung im Jahr 2013 etwa 40 Millionen Euro an Risikokapital einsammeln können.

Nach Unternehmensangaben soll das Geld in die Kernmärkte Europa und den USA sowie die Expansion im asiatischen Raum gesteckt werden. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf China und Japan liegen. Erst im November 2018 hatte Navvis eine Niederlassung in Schanghai eröffnet. Es ist nach dem 2016 eröffneten New Yorker Büro die zweite Außenstelle der Münchener.

Digitale Zwillinge: Das macht Navvis

Navvis ist im Bereich der digitalen Gebäudezwillinge aktiv. Dabei geht es um die digitale Erfassung und Aufbereitung von Innenräumen. Mit dem M6 bietet Navvis zum einen die entsprechende Hardware zur Erfassung an, hat aber auch eine Software-Lösung zur Aufbereitung der Daten im Angebot. Das Ergebnis lässt sich als eine Art Street View für Innenräume beschreiben.

Während einige Kunden, wie das Deutsche Museum in München, die Technik für virtuelle Rundgänge nutzen, dürften die meisten Anwender aus den Bereichen Gebäudemanagement, Bauwesen und Herstellung kommen. Zu Navvis’ Kunden gehören unter anderem Daimler, Lenovo und die Deutsche Telekom.

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