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Negative SEO: So könnt ihr euch wehren

Negative SEO.  (Foto: Horia Varlan / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Negative SEO kann potenziell jeden Seitenbetreiber treffen. Wir zeigen euch in unserem Artikel, wie ihr euch gegen schädliche Links wehren könnt.

Was ist eigentlich Negative SEO?

Negative SEO ist der Alptraum eines jeden Seitenbetreibers. Unter dem Begriff beschreibt man den Einsatz von SEO-Techniken, um das Suchmaschinen-Ranking einer fremden Domain bewusst zu verschlechtern. Dazu gibt es verschiedene Methoden. So könnte beispielsweise der Inhalt einer Seite kopiert werden, um deren Ranking zu schaden. Für diesen Artikel wollen wir uns jedoch auf Fälle konzentrieren, bei denen Black-Hat-SEOs Links von niedriger Qualität verwenden, um einem Kontrahenten zu schaden.

Um dem negativen SEO Einhalt zu gebieten, ist es zunächst nötig, die schädlichen Backlinks zur eigenen Domain ausfindig zu machen. Eine genaue Anleitung dazu, erhaltet ihr in dem Artikel „SEO-Audit: So erkennst du schwache Backlinks“ von unserem Kollegen Lars Budde. Generell solltet ihr Ausschau nach großen Mengen neuer Links halten, Links von minderwertigen Domains und Blogs, die Teil eines Netzwerkes sind. Außerdem solltet ihr überprüfen, ob Google manuelle Spam-Maßnahmen gegen eure Seite getroffen hat.

Negatives SEO: Google und Bing erlauben es euch, schädliche Backlinks zu entwerten. (Screenshot: Bing)
Negative SEO: Google und Bing erlauben es euch, schädliche Backlinks zu entwerten. (Screenshot: Microsoft Bing)

Negative SEO: So geht ihr gegen schädliche Backlinks vor

Um die für euch schädlichen Backlinks loszuwerden, solltet ihr zunächst die betreffenden Seiten kontaktieren und sie darum bitten, die Links zu entfernen. Der Prozess ist zeitaufwendig, aber leider notwendig. Dabei solltet ihr Beweise für die Kontaktaufnahme aufheben. Das ist besonders wichtig, wenn Google tatsächlich aufgrund der Backlinks manuelle Maßnahmen ergriffen hat, und ihr einen „Reconsideration Request“ stellen wollt.

Alle Links, die ihr durch höffliches Anschreiben der Seitenbetreiber nicht entfernen könnt, solltet ihr mithilfe von Googles „Disavow Links Tool“ entwerten. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in diesem Artikel. Selbiges solltet ihr in dem Fall auch bei Bing machen. Die entsprechende Seite findet ihr hier. Sollte eine Seite immer wieder neue Backlinks generieren, solltet ihr die Betreiber danach fragen. Zu guter Letzt ist es empfehlenswert solche Wiederholungstäter an die Suchmaschinen melden. Die bieten zwar keinen direkten Weg um Negative SEO anzuzeigen, aber da es sich technisch gesehen um Webspam handelt, könnt ihr es auch als solchen melden. Das solltet ihr abermals auf den entsprechenden Seiten von Google und Bing tun.

Wer sich eingehender mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir die Artikel „Negative SEO: Fragen und Antworten zur dunklen Seite von SEO“ und „Negative SEO: Deutscher Online-Shop im Fadenkreuz“.

via searchengineland.com

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Eine Reaktion
Marc.B

Wichtig ist, dass Geduld mitgebracht wird. Gerade bei negative SEO dauert die Erholung des Rankings. Welcher Weg gegangen wird, ist abhängig von der Entstehung und Qualität der Links.

Marc, http://www.yoonecs.de

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