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Startups

Nest-Erfinder Tony Fadell: „Ohne Google können wir nicht skalieren“ [DLD 2014]

iPod-Erfinder und Nest-Gründer Tony Fadell. (Foto: DLD)

Tony Fadell von Nest hat auf der DLD 2014 in München erstaunliche Einblicke zu Nest und den kürzlich bekannt gewordenen Verkauf seines Unternehmens an Google gewährt. Eine Zusammenfassung.

Google und Nest: „Wir teilen die gleiche Visionen“

Tony Fadell ist ein Urgestein des Silicon Valley. Seit 25 Jahren ist er im Gründer-Mekka der USA aktiv. Er war maßgeblich an der iPod-Erfindung beteiligt und in die iPhone-Entwicklung involviert. Weil er mehr Zeit für seine zwei Kinder haben wollte, erlaubte er sich nach seiner Zeit bei Apple eine Auszeit. In dieser Zeit verwandelte er sein Haus in einen Prototyp für ein Nest und baute in den vergangenen Jahren das Unternehmen weiter aus. Das Ziel: die intelligente Heizung für jedermann.

iPod-Erfinder und Nest-Gründer Tony Fadell macht deutlich, dass ohne einen starken Partner wie Google eine internationale Skalierung der Nest-Produkte nur schwer möglich wäre (Foto: DLD)
iPod-Erfinder und Nest-Gründer Tony Fadell macht deutlich, dass ohne einen starken Partner wie Google eine internationale Skalierung der Nest-Produkte nur schwer möglich wäre (Foto: DLD)

Doch je länger Fadell mit seinem Team an dem Produkt arbeitete, desto bewusster wurde ihm, dass es ein Grundproblem beim Heizen gibt – vor allem dann, wenn man ein Produkt wie das smarte Thermostat von Der Verkauf an Google war für Fadell der einzige Weg, um mit seinem Produkt international skalieren zu können. „Wir wollen die Welt verändern – dafür brauchen wir einen starken Partner. Bei den Gesprächen mit Larry Page war uns sehr schnell, dass Google genau der richtige Partner ist. Wir teilen die gleiche Visionen.“

Das nächste großen Ding für den Nest-Gründer: Connected Cars

Auf die Frage nach dem nächsten großen Ding in der Tech-Welt war sich Fadell relativ sicher: „Im Bereich 'Connected Car' werden wir in den kommenden drei Jahren enorme Fortschritte sehen. Viele kleine Startups sind hier aktiv, die spannende Sachen entwickeln“, so Fadell. Der iPod-Erfinder schaut sich die Tech-Szene ganz genau an, weil er auch als Investor tätig ist. Auf die Frage, in was für Startups er investiert, gab er eine klare Antwort: „Mich interessieren Startups, die komplexe Technologien entwickeln. Die haben meist keine Monetarisierungsstrategie und die meisten Investoren machen einen großen Umweg um solche Startups. Wenn ich aber erkenne, dass dort bahnbrechende Technologien entstehen – auch wenn sie auf Anhieb nur schwer zu verstehen sind – dann investiere ich. Solche Startups haben kein Momentum und wenig Aufmerksamkeit in der Presse. Aber solche Startups sind es, die die Welt verändern. Ich will ihnen dabei helfen.“

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