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Nest Home: Google benennt Smarthome-Sparte um und bringt den Hub nach Deutschland

Aus Google Home Hub wird Nest Hub: Die Smarthome-Zentrale kommt ab Ende Mai nach Deutschland. (Bild: Google)

Google führt seine Smarthome-Produktreihen zusammen: Aus Google Home und Nest wird Nest Home. Außerdem bringt das Unternehmen seinen Google Nest Hub nach Deutschland.

2014 hatte Google das Smarthome-Unternehmen Nest gekauft, das zwischenzeitlich eigenständig und Teil des Mutterkonzerns Alphabet war. Anfang 2018 wurde Nest Teil von Googles eigener Hardware-Abteilung – mit dem nun angekündigten Schritt wird die Zusammenführung der verschiedenen Abteilungen abgeschlossen.

Aus Google Home Hub wird Nest Hub

Mit der angekündigten Zusammenlegung der beiden Sparten benennt Google seine Smarthome-Marke um: Aus Google Home wird Google Nest. Entsprechend kommt es zur Umbenennung des im Oktober 2018 angekündigten smarten Lautsprechers mit Display Google Home Hub in Google Nest Hub. Der kommt ab dem 28. Mai zum Preis von 129 Euro auch nach Deutschland.

Aus Google Home Hub wird Nest Hub. (Bild: Google)

Aus Google Home Hub wird Nest Hub. (Bild: Google)

Der Nest Hub verfügt über ein Sieben-Zoll-Touchdisplay, auf dem eure Suchanfragen und Befehle, die ihr dem Google Assistant gebt, visualisiert werden. Auf dem Nest Hub könnt ihr wie etwa beim Smart-Display von Lenovo, Youtube-Videos ansehen, einen Blick auf das Wetter werfen oder euch aktuelle Nachrichtenlage aus diversen Quellen anzeigen lassen und weitere Funktionen des Assistants nutzen.

Der Nest Hub unterstützt, wie auch Android-Smartphones, die Funktion Voice Match: Damit können mehrere Nutzer durch Stimmidentifikation auf ihre persönlichen Tagesübersichten, Fahrzeiten, Videos und Musikdienste zugreifen. Eine Kamera ist nicht verbaut.

Google: Nest wird Smarthome-Marke

Unter der neuen Marke Google Nest will das Unternehmen in Zukunft Produkte anbieten, die das Leben daheim erleichtern sollen, so Google. Zudem sollen sich die auf dem Markt befindlichen Nest-Produkte über ein Google-Konto nutzen lassen. Ab Sommer 2019 sollen die klassischen Nest-Produkte auch über die Google-Home-App eingerichtet werden können.

Google Nest ist die neue Smarthome-Marke. (Foto: Google)

Google Nest ist die neue Smarthome-Marke. (Foto: Google)

Mit der Umbenennung vollzieht Google außerdem einen Schritt zu mehr Datenschutz und Transparenz: Unter anderem will Google jetzt deutlicher erklären, wie die jeweiligen Sensoren der Geräte funktionieren. In der Übersicht der technischen Daten der Smarthome-Geräte werden fortan alle Audio-, Video- und Umgebungs- beziehungsweise Aktivitätssensoren aufgelistet und ob sie aktiviert sind oder nicht. Darüber hinaus wird auf einer eigens eingerichteten Hilfeseite informiert, welche Art von Daten die verschiedenen Sensoren erheben und wofür Google sie nutzt.

Als weitere Schritte für mehr Datenschutz verpflichtet sich Google, die Video- und Sprachdaten nicht für Werbung und deren Personalisierung zu nutzen. Überdies will Google euch darüber aufklären, wie und wo ihr eure Daten kontrollieren, verwalten und bei Bedarf löschen könnt. Hierfür hat das Unternehmen neue Funktionen eingeführt.

Neben der Ankündigung der Umbenennung und dem Start des Nest Hubs in Deutschland hat Google einige Preise seiner vernetzten Produkte reduziert: Ab dem 7. Mai 2019 wird der Google Home für 99 Euro und der Google Home Max (Test) für 299 Euro statt 399 Euro verkauft. Googles Home Mini (Test) kostet weiterhin 59 Euro.

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