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Nest Secure: Komplettes Alarmanlagensystem vorgestellt

Nest Secure. (Bild: Nest)

Mit Nest Secure hat Nest eine neue Alarmanlage vorgestellt, die sich besonders einfach bedienen lassen soll. Ebenfalls neu sind die Hello-Türklingel mit eingebauter Kamera und eine Nest-IQ-Überwachungskamera für den Außenbereich.

Nest hat eine Reihe neuer Produkte für die Haussicherung vorgestellt. Mit Nest Secure hat der Hersteller ein komplettes Alarmanlagensystem für Häuser und Wohnungen präsentiert. Das System soll einfach zu bedienen sein und besteht aus mehreren Komponenten.

Nest Guard ist das Basissystem der Alarmanlage, in dem der Alarm, ein Tastenfeld und ein Bewegungssensor integriert sind. Nutzer sollen das System wie eine herkömmliche Alarmanlage bei Verlassen des Hauses aktivieren und beim Betreten wieder deaktivieren. Das geschieht entweder über das Tastenfeld, über ein Tag, das einfach an den Nest Guard gehalten wird, oder über die Nest-App.

Nest Hello ist eine kleine Klingel mit eingebauter Kamera. (Foto: Nest)

Neben dem Bewegungssensor der Basisstation steht Nutzern auch der Sensor Nest Detect zur Verfügung. Dieser erkennt allgemein Bewegungen sowie das Öffnen und Schließen von Fenstern und Türen – je nachdem, wo er angebracht wird. Befestigt der Nutzer das Gerät an einer Wand, fungiert es als Bewegungssensor; an einem Fenster wird überwacht, ob dieses geöffnet wird. An einer Tür angebracht, überwacht der Sensor sowohl allgemeine Bewegungen als auch den Zustand der Tür.

Die Nest-Guard-Station verfügt über eine Notstromversorgung, die einen Betrieb des Geräts auch bei Stromausfall sichert. Außerdem kann die Alarmanlage bei Ausfall des WLANs auch über Mobilfunk erreicht werden.

Neu von Nest: Hello-Klingel mit eingebauter Kamera

Ebenfalls neu ist die Hello-Türklingel mit eingebauter Videokamera. Diese erlaubt es Nutzern nicht nur, Besucher zu betrachten, die geklingelt haben; die Kamera kann auch Personen erkennen, die sich im Eingangsbereich aufhalten und verdächtig wirken.

Mit einem kostenpflichtigen Nest-Aware-Abo erhalten Nutzer entsprechende Warnungen auf ein Mobilgerät. Wird an der Tür geklingelt, können sie über ein Smartphone oder Tablet mit den Besuchern kommunizieren. Dieses Konzept ist nicht neu und wird bereits bei einigen anderen Kameraklingeln verwendet.

Neue Nest-Kamera für den Außenbereich

Als drittes neues Produkt hat Nest die Nest Cam IQ für den Außenbereich vorgestellt. Wie die IQ-Kamera für den Innenbereich soll das Gerät Außenanlagen intelligent überwachen und bei verdächtigen Aktivitäten den Nutzer benachrichtigen.

Für die IQ-Innenraumkamera hat Nest eine Verknüpfung mit dem Google Assistant angekündigt. Damit lässt sich die Kamera per Sprache steuern, und auch Fragen können an die Kamera gestellt werden. Das Update soll voraussichtlich im Winter 2017/2018 erscheinen.

Deutschland bekommt zunächst nur die neue Nest-Außenkamera

In Deutschland wird zunächst die neue Außenkamera erhältlich sein. Sie soll ab November 2017 für 380 Euro verfügbar sein. Das Nest-Secure-System erscheint ab November 2017 zunächst in den USA, die Auslieferung in Europa ist für nächstes Jahr geplant. Das Einstiegspaket mit einem Nest Guard, zwei Nest Detects und zwei Nest Tags soll 500 US-Dollar kosten. Weitere Nest Detects und Nest Tags kosten jeweils 60 und 25 Dollar. Mit einer zusätzlichen Outdoorkamera kostet das System 600 Dollar. Ein zusätzlicher Sicherheitsdienst kostet 5 Dollar im Monat oder 50 Dollar im Jahr.

Die Hello-Türklingel soll im ersten Quartal 2018 in den USA in den Handel kommen, einen Preis hat der Hersteller noch nicht genannt. In Europa soll die Klingel im Laufe des Jahres 2018 erscheinen.

Autor des Artikels ist Tobias Költzsch.

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