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Für jeden Nutzer das richtige Vorschaubild: So passt sich Netflix dem Zuschauer an

(Foto: Netflix)

Nicht nur, welche Filme und Serien euch Netflix an prominenter Stelle anzeigt, entscheidet ein Algorithmus. Mittlerweile wird auch das dazugehörige Bild basierend auf euren Vorlieben angepasst.

Netflix: Darum passt der Streaming-Riese sogar die angezeigten Bilder an den Zuschauer an

Welche Filme und Serien ihr auf der Netflix-Website angezeigt bekommt, hängt ganz davon ab, welche Inhalte ihr auf der Plattform bislang angeschaut habt und wie ähnliche Titel von euch bewertet wurden. Aber selbst wenn ihr denselben Film empfohlen bekommt, wie einer eurer Freunde, ist es durchaus möglich, dass Netflix ein völlig anderes Bild zu dazu einblendet. Wie genau dieser Mechanismus funktioniert, hat Netflix jetzt in einem Blogbeitrag verraten.

Ziel ist es natürlich immer, euch für einen Film zu interessieren. Denn letztlich dürften nur die Nutzer weiterhin die Abogebühr bezahlen, die auch regelmäßig Filme oder Serien finden, die sie sich auf Netflix anschauen wollen. Als mögliches Beispiel für eine Anpassung des Filmbildes nennt Netflix in dem Blog-Beitrag den Hollywood-Film „Good Will Hunting“.

Netflix passt auch die angezeigten Bilder an eure Vorlieben an. (Grafik: Netflix)

Netflix-Abonnenten, die eher an romantischen Filmen interessiert sind, würden im Fall des Films von 1997 vermutlich eher auf ein gemeinsames Bild der beiden Darsteller Matt Damon und Minnie Driver positiv reagieren. Wohingegen ein Comedy-Fan eher auf ein Bild klickt, auf dem Robin Williams zu sehen ist. Aber wie funktioniert die dahinterstehende Technik?

Netflix: So funktioniert die Anpassung der Bilder an der Nutzergeschmack

Natürlich verfügt Netflix nicht über unendlich viele Grafiken pro Film oder Serie. Laut Netflix gibt es von jedem Bild in aller Regel mehrere Dutzend Varianten. Demgegenüber stehen aber mehr als 100 Millionen unterschiedliche Nutzer und damit eben auch Filmvorlieben. Für die Auswahl sorgt letztlich eine künstliche Intelligenz, die auf maschinelles Lernen setzt.

Die Strategie geht auf: Dank angepasster Bilder werden Filme und Serien für den einzelnen Nutzer auch interessanter. (Grafik: Netflix)

Das Netflix-System versucht also einzuschätzen, welches Bild von einem bestimmten Nutzer am wahrscheinlichsten angeklickt wird. Genau dieses Bild soll dem Nutzer dann auch angezeigt werden. Wie sich zeigt, hat das auch den gewünschten Effekt: Nach Angaben von Netflix konnte der Algorithmus tatsächlich zu höheren Klickraten führen. Das Ganze funktioniert allerdings am besten, wenn ein Nutzer vorher noch gar nicht mit einem Film interagiert hat.

Das ist auch logisch, denn ein Bild wird letztlich immer einen größeren Einfluss auf die Filmauswahl haben, wenn der Film dem Nutzer bislang unbekannt war. Interessanterweise will Netflix diese Form der Anpassung noch deutlich weiter treiben. So denken die verantwortlichen Entwickler bereits darüber nach, auch Zusammenfassungen oder Trailer an den jeweiligen Nutzer anzupassen. Dann könnten auch hier beispielsweise genau die Elemente eines Films oder einer Fernsehserie hervorgehoben werden, die den Nutzer besonders stark interessieren dürften.

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