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Netflix wird jetzt interaktiv – und lässt euch entscheiden, wie eine Story weitergeht

(Foto: Netflix)

Netflix lässt Nutzer erstmals aktiv in das Filmgeschehen eingreifen, um den Fortgang einer Geschichte zu bestimmen. Vorerst bleibt das interaktive Angebot jedoch auf wenige Endgeräte beschränkt.

Netflix startet mit interaktiven Inhalten

Abgesehen von der Auswahl des gewünschten Films oder der Serie war die Netflix-Nutzung bislang eine einigermaßen passive Beschäftigung. Das will der Streaming-Konzern jetzt ändern und hat dazu erstmals auch interaktive Filminhalte vorgestellt. Die richten sich vorläufig vor allem an Kinder und erlauben den Zuschauern, an bestimmten Stellen in das Geschehen einzugreifen und so den Fortgang der Geschichte mitzubestimmen.

Der erste interaktive Film auf Netflix heißt „Der gestiefelte Kater und das magische Buch“ und ist ab sofort weltweit verfügbar. Am 14. Juli 2017 kommt mit „Thunderstruck: Die einzig wahre Idee“ dann der zweite Film dieser Art. Ein dritter interaktiver Kinderfilm mit dem Titel „Stretch Armstrong: The Breakout“ ist bereits in Arbeit, soll jedoch erst 2018 verfügbar sein.

Netflix: Interaktive Inhalte derzeit nur auf Smart-TVs, Spielkonsolen und unter iOS verfügbar

Wer Netflix über die Website des Anbieters, einen Apple TV, Chromecast oder per Android-App schaut, muss leider derzeit noch auf die neuen interaktiven Inhalte verzichten. Laut dem Streaming-Anbieter werden derzeit nur neuere Smart-TVs, Spielekonsolen und die iOS-App unterstützt. Sollte euer Gerät keine interaktiven Inhalte unterstützen, bekommt ihr stattdessen eine lineare Version des Films angezeigt.

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Dass Netflix ausgerechnet eine jüngere Zielgruppe für das neue Angebot anpeilt, ist kein Zufall. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben ausgiebige Umfragen durchgeführt, um herauszufinden, wie Eltern und Kinder auf die interaktiven Inhalte reagieren würden. „Bei diesem neuen Ansatz waren Inhalte für Kinder ein naheliegender Ausgangspunkt, da Kinder gerne mit ihren Lieblingscharakteren spielen und von Natur aus den Drang verspüren, den Bildschirm zu berühren. Auch sprechen sie oft mit dem Bildschirm, als ob die Charaktere sie hören könnten“, heißt es in einer Pressemitteilung.

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