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Netflix startet günstiges Mobile-only-Abo – vorerst in Indien

Netflix. (Foto: sitthiphong/Shutterstock)

Netflix hat seinen ersten echten Mobile-only-Tarif angekündigt – in Indien. Ob die Abovariante, die Streamen nur auf dem Handy erlaubt, auch nach Deutschland kommt, ist ungewiss.

Ende 2018 hatte Netflix Tests zu einem Mobile-only-Abo unter anderem in Malaysia durchgeführt. Dahinter steckt das Bemühen des Streaminganbieters, stärker in Asien Fuß zu fassen. Die dortige Konkurrenz wie Hotstar in Indien oder iFlix, Hooq und Viu sind deutlich günstiger als Netflix. Jetzt hat Netflix den Start des Smartphone-Abos in Indien angekündigt. Losgehen soll es noch im Laufe des Sommers, wie The Verge berichtet.

Netflix: Mobile-only-Tarif soll Menschen in Indien ansprechen

Details zu der neuen Abovariante hat Netflix nicht verraten. Der Mobile-only-Tarif diene aber dazu, Netflix einer größeren Zahl von Menschen in Indien näherzubringen, wie der Streamingdienst in einem Schreiben an die Investoren wissen ließ. Das sei eine gute Möglichkeit, um auf einem Markt zu expandieren, in dem der durchschnittliche Umsatz von Bezahl-TV-Kunden unter fünf US-Dollar liege. In Malaysia hatte Netflix für das günstige Abo umgerechnet 3,60 Euro verlangt.

Ob der günstige, aber in seiner Streamingqualität und Nutzungsmöglichkeit beschnittene Dienst auch nach Deutschland kommt, ist bisher nicht klar. Aber unmöglich scheint es nicht. Schließlich musste Netflix in seinem am Mittwoch veröffentlichten Quartalsbericht zum ersten Mal einen Rückgang der Abonnentenzahlen am Heimmarkt USA bekannt geben. Der Verlust der rund 130.000 Nutzer ist wohl auf die Preiserhöhung im April zurückzuführen.

Zuwachs bei neuen Abonnenten geringer als erwartet

Auch international blieb der Zuwachs bei neuen Abonnenten deutlich hinter den Prognosen zurück. Besonders auf Märkten mit Preissteigerungen sei die Zahl der Kunden weniger stark gestiegen als erwartet. Die zunehmende Konkurrenz sieht Netflix aktuell aber nicht als Grund für die verfehlten Prognosen, wie Techcrunch berichtet. Aktuell würden die angekündigten hochkarätigen Inhalte zum großen Teil noch gar nicht zur Verfügung stehen.

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Ein Kommentar
Thomas Schmidt

Na, dann ab nach Indien :) Ich persönlich bin aber kein Netflixer.

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