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Netflix nimmt 1,6 Milliarden Dollar neue Schulden auf

(Foto: Netflix)

Netflix will 1,6 Milliarden US-Dollar neue Schulden aufnehmen. Das Geld dürfte vor allem in die Produktion eigener Inhalte fließen.

Netflix braucht mehr Geld für eigene Inhalte

Netflix plant die Aufnahme neuer Schulden in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar. Das geht aus einer Mitteilung an die Aktionäre hervor. Details zur Laufzeit und Verzinsung müssen laut dem Dokument noch ausgehandelt werden. Das Geld dürfte nicht zuletzt in Eigenproduktionen wie „Stranger Things“ oder „Narcos“ fließen.

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2018 will der Streaming-Anbieter zwischen sieben und acht Milliarden US-Dollar in die Entwicklung eigener Serien und Filme stecken. Dieses Jahr sollen dafür insgesamt etwa sechs Milliarden US-Dollar geflossen sein. Eigenproduktionen haben für Netflix den Vorteil, dass sie exklusiv bei dem Streaming-Anbieter verfügbar sind. Gleichzeitig verbleiben sie im Gegensatz zu Fremdinhalten dauerhaft im Katalog und müssen nicht regelmäßig aufs neue vom Rechteinhaber lizenziert werden.

20 Jahre Netflix: Vom DVD-Versand zum Streaming-Anbieter

Netflix begann 1997 als Verkäufer und Vermieter von DVDs. Zehn Jahre später stieg das Unternehmen erstmals in den Streaming-Markt ein. Mit Erfolg: Mittlerweile hat das Unternehmen mehr als 109 Millionen zahlende Kunden und bietet seine Streaming-Dienste in 190 Ländern der Erde an. Die erste selbstproduzierte Serie „House of Cards“ erschien 2013. Nach Schätzungen des Hollywood Reporters hat das Unternehmen 2016 bereits mehr als 126 Originalserien und -filme auf der Plattform veröffentlicht.

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