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Neue Ericsson-Technologie und 5G-Netz sollen VR massentauglich machen

Eine VR-Brille. 5G-Netze könnten der VR-Technologie zum Durchbruch verhelfen, sagt Ericsson. (Foto: dpa)

Für mehr Dateneffizienz: Ericsson stellt eine Technologie vor, bei der nur der Sichtfokus der VR-Brille hochauflösend in Echtzeit übertragen wird. Den Rest erledigt ein intelligentes 5G-Netz.

Das auf Netztechnik spezialisierte schwedische Unternehmen Ericsson stellt auf dem 5G-Summit in Dresden eine Technologie vor, die endlich eine effiziente mobile Virtual-Reality-Anwendung (VR) zulassen soll. 

Konkret ermittelt die VR-Brille anhand von Sensoren den genauen Sichtfokus des Nutzers und überträgt diesen dann mit einer niedrigen Latenz in die Cloud des Mobilfunknetzes. Hier werden dann basierend auf dieser Information alle Bildinhalte, die nicht im Fokus liegen, heruntergerechnet und an die Brille zurückgespielt, erklärt Ericsson in einem Blogpost.

Da das menschliche Auge ohnehin nur den Sichtfokus erfasst, sei eine vollständige hochauflösende Übertragung nicht nötig. Das Beispiel vereine gleich zwei wichtige Charakteristika von 5G: Zum einen eine niedrige Latenz (denn bei einer zu großen Verzögerung käme es zur sogenannten Motion Sickness), zum anderen die Möglichkeit, in einem intelligenten Mobilfunknetz Rechenleistungen zu erbringen.

So sieht es in Facebooks Rechenzentrum in Schweden aus

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Weniger Daten und Strom nötig

Die bis zu 80-prozentige Einsparung der Datenlast im Netz ermögliche eine effizientere Netznutzung und senke den Stromverbrauch der VR-Brille. Hintergrund: Mobile VR-Brillen sind derzeit aufgrund des hohen Stromverbrauchs meist nur wenige Stunden einsatzfähig und müssen dann wieder geladen werden.

„In den aktuellen Diskussionen um eine effiziente Nutzung der Netze kommt virtuellen Netzfunktionen eine Schlüsselrolle zu”, sagt Stefan Koetz, Vorsitzender der deutschen Niederlassung von Ericsson. Fakt ist: Die bedarfsgerechte Datennutzung ist sowohl für Netzbetreiber als auch Mobilfunkkunden praktisch. Während Erstgenannte von einer effizienteren Nutzung der Netzressourcen profitieren, bedeutet die Technologie für den Endkunden ein längeres VR-Erlebnis aufgrund längerer Akkulaufzeiten.

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