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Die neue Moto 360 ist da: Motorolas Smartwatch kommt in unterschiedlichen Versionen

Die neue Motorola Moto 360. (Foto: Motorola)

Wie schon seit langem vermutet, hat Motorola auf der IFA in Berlin die neue Generation seiner Moto-360-Smartwatch vorgestellt. Die Uhr kommt in verschiedenen Versionen – neben einer kleineren gibt es auch eine Sportler-Version.

Er ist da: der Nachfolger der ersten runden Smartwatch. Die neue Moto 360, der Motorola wie so oft bei neuen Modellen keinen neuen Namen gibt, bringt einige Neuerungen mit. Was auf den ersten Blick bleibt, ist der schwarze Rand am unteren Ende des Displays, der die Sensoren beherbergt, die sich im Alltag mit der ersten Moto 360 aber als sehr praktisch erwiesen haben.

Moto 360 kommt in drei unterschiedlichen Versionen

Einer der großen Unterschiede zur alten Generation: Motorola bietet die Smartwatch in zwei unterschiedlichen Größen an. Neben der für Männer designten 46- und 42-Millimeter-Version gibt es auch eine 42-Millimeter-Version, die speziell für Frauen designed ist. Die größere kommt mit einem 1,56-Zoll-Display mit einer Auflösung von 360 mal 330 Pixeln, die 42-Millimeter-Version mit einer von 360 mal 325 Pixeln bei einer Display-Größe von 1,37 Zoll.

Die neue Motorola Moto 360 kommt in drei unterschiedlichen Versionen. (Foto: Motorola)
Die neue Motorola Moto 360 kommt in drei unterschiedlichen Versionen. (Foto: Motorola)

Unter der Haube kommt die neue Moto 360 mit einem Snapdragon 400 als Prozessor. Einer der großen Kritikpunkte zum Marktstart des Vorgängers ist damit ausgemerzt. Dem Prozessor zur Seite stehen 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Für die Grafik ist die Adreno-305-GPU zuständig, als interner Speicher stehen vier Gigabyte zur Verfügung. Auch an der Akkulaufzeit hat Motorola eigenen Angaben zufolge gearbeitet. So soll die Smartwatch zwei volle Tage halten, was sich im Alltag natürlich noch beweisen muss. Die größere Version kann dabei auf 400 Milliamperestunden Kapazität zurückgreifen, die kleinere auf 300.

Die dritte Version ist die für Sportler. Das Modell, das etwas robuster gebaut ist, hat zusätzlich ein GPS-Modul an Bord. Das erlaubt die Nutzung auch ohne Smartphone. Auch das Display soll sich leicht von dem der anderen Versionen unterscheiden, die Kombination aus reflektierendem und hintergrundbeleuchtetem Display soll im Sonnenlicht für eine optimale Ablesbarkeit sorgen.

Die Moto 360 Sport kommt mit eingebautem GPS-Modul und kann damit gut ohne Smartphone genutzt werden. (Foto: Motorola)
Die Moto 360 Sport kommt mit eingebautem GPS-Modul und kann damit gut ohne Smartphone genutzt werden. (Foto: Motorola)

Alle Versionen lassen sich schon im Moto-Maker für die USA ansehen und zusammenkonfigurieren – für Interessierte auf jeden Fall einen Blick wert.

Moto 360 individuell anpassbar

Wie viele andere Geräte von Motorola auch, ist die neue Moto 360 über den Moto-Maker nach eigenem Belieben anpassbar. Dabei können Rahmen- und Gehäuse-Farbe und das Armband ausgewählt werden. Eine weitere Neuerung ist die einfache Austauschmöglichkeit der Armbänder, die sich durch einen einfachen Mechanismus abnehmen und anbringen lassen.

Softwareseitig kommt wieder Android Wear mit vorinstalliertem Moto Body, der Fitness-App von Motorola, zum Einsatz. Außerdem wird es eine App geben, mit der sich Ford-Autos öffnen lassen.

Moto 360: Preise und Verfügbarkeit

In den USA ist die neue Moto 360 schon über den Moto-Maker vorbestellbar. In Deutschland kann ab dem 15. September vorbestellt werden. Der Einstiegspreis sind dabei 299 Euro, je nach Konfiguration wird das natürlich entsprechend mehr.

Insgesamt also eine gelungene neue Generation von Motorolas Smartwatch. Im Alltag wird sie dann nur noch beweisen müssen, dass der Akku das hält, was er verspricht und es nicht wieder solche Lieferschwierigkeiten wie beim ersten Modell geben wird.

Auch interessant: Von Apple bis Huawei Watch – Die 8 besten Smartwatch-Modelle in der Übersicht

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4 Reaktionen
Chris

Und was ist da nun besser als an der LG Watch Urbane?
Vor allem im Hinblick auf den Straßenpreis?

Antworten
Markus

… was hat sich geändert? Gefühlt nichts. Vielleicht unter der Haube, aber das Teil ist nach wie vor klobig und der schwarze Balken für die Sensoren noch immer da, obwohl er hart kritisiert wurde. Klar, irgendwo müssen sie verstaut werden, aber ein kompletter Balken?

Für das bisschen Neuerung (selbst das Display ist noch pixelig) werde ich auch hier nicht einsteigen. Der Preis ist sodalle.

Antworten
Johannes Schuba

Ich bin da als Nutzer der Moto 360 anderer Meinung. Im normalen Gebrauch ist mir die Auflösung noch nie negativ aufgefallen und der Balken am unteren Bildschirmrand ist mir in letzter Zeit nie bewusst aufgefallen. Hattest du schon mal die Gelegenheit, sie ein paar Tage zu tragen?

Antworten
Markus

Ich arbeite täglich mit einem Retina-Display und wie alle aktuellen Smartphones, erkennt man da nahezu keinen Pixel. Wenn ich dann auf dieses Display sehe, …

Hatte sie im Laden mehrmals um und sie hat mich leider nicht beeindruckt – vom Display, Touch und der Dicke.

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