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News

Neue Startup-Studie: „Berlin wird niemals das neue Silicon Valley werden“

(Foto: Shutterstock)

Eine neue Startup-Studie zum Standort Berlin fordert die Bundesregierung zum Handeln auf. Und: Amazon kauft klammheimlich ein Startup für Künstliche Intelligenz. Die Startup-News vom Donnerstag.

Amazon übernimmt KI-Startup

Klammheimlich hat Amazon ein Startup mit Fokus auf künstlicher Intelligenz übernommen: Bereits im Herbst ging dem Online-Giganten demnach das kalifornische Jungunternehmen Orbeus ins Netz, wie jetzt Bloomberg vermeldet. Details zu den Kaufmodalitäten gibt es nicht. Auch habe die Quelle um Anonymität gebeten, da Amazon den Deal bislang noch nicht offiziell bestätigt hat.

Das Amazon-Hauptquartier. Ken Wolter / Shutterstock.com
Das Amazon-Hauptquartier. (Foto: Ken Wolter / Shutterstock.com)

Gegründet wurde Orbeus im Jahr 2012 und hat sich auf die intelligente Erkennung von Objekten in Fotos spezialisiert. Das Startup bietet ein API für Entwickler an, die ihre Apps und Dienste mit der entsprechenden Technologie ausrüsten können. Zudem betreibt Orbeus mit PhotoTime eine eigene App als Showcase.

Rocket holt sich dreistelligen Millionenbetrag

Rocket Internet will seinen im Januar vorgestellten Beteiligungs-Fonds einem Bericht der WirtschaftsWoche noch mal aufstocken und strebt dazu eine zweite Investorenrunde an. Wie ein nicht näher genannter Insider aus dem Umfeld der samwerschen Startup-Schmiede verriet, soll darüber ein zusätzlicher, dreistelliger Millionenbetrag eingenommen werden.

Oliver Samwer holt sich frisches Kapital von Investoren. (Foto: Rocket Internet)

Im Januar sprach Oliver Samwer davon, 420 Millionen Euro bei Investoren für die Auferlegung eines neuen Beteiligungsfonds eingeworben zu haben. Die WirtschaftsWoche will zudem von der Gründung einer neuen Holding speziell für Nischen-Startups erfahren haben, in der Rocket Internet die Kosten defizitärer beziehungsweise schlecht laufender Startups senken will.

Y Combinator sucht Startups bei Hacker News

Zur Förderung vielversprechender Frühphasen-Startups setzt Y Combinator dieser Tage auf ungewöhnliche Methoden: Die legendäre Startup-Schmiede aus dem Silicon Valley bandelt dazu mit dem beliebten Entwickler-Portal Hacker News an, berichtet TechCrunch. Fortan will Y Combinator geeignete Kandidaten für seine Gründerschule direkt über das Portal, das mit seinen Upvotes ähnlich wie Reddit oder Product Hunt funktioniert, rekrutieren.

CC BY 2.0)

Startups können sich dazu bei Hacker News bewerben, ein Moderator stellt die Geschäftsmodelle dann der Community vor, von der die Geschäftsideen bewertet werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass noch keine Finanzierung stattgefunden hat und sich die Gründer innerhalb von acht Wochen in Vollzeit ihrer Geschäftsidee widmen können. Y Combinator hat erfolgreiche Internetunternehmen wie Airbnb und Dropbox hervorgebracht.

Neue Startup-Studie zu Berlin erschienen

Im Rahmen der StudieBooming Berlin” hat das Institut für Strategieentwicklung (IFSE) in Zusammenarbeit mit der Factory die Entwicklungen der Berliner Gründerszene von 2012 bis 2016 untersucht. Laut den Ergebnissen werden Startups (nicht älter als fünf Jahre mit skalierbarem Geschäftsmodell) schon bald Berlins größter Arbeitgeber sein. Waren es vor vier Jahren noch rund 270 solcher Unternehmen, sind es aktuell mindestens 620. Sie beschäftigen heute schon rund 13.200 Arbeitnehmer. Eine Verdopplung gegenüber dem Wert von vor drei Jahren.

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Auch wenn Berlin im globalen Vergleich inzwischen zu den zehn besten Startup-Ökosystemen gehört, muss die Szene nach Meinung der Forscher seine Standortvorteile nutzen, um auch in Zukunft „relevant“ zu bleiben. „Berlin wird niemals das neue Silicon Valley werden“, heißt es. „Doch kaum eine Stadt kann eine solche Diversität und Kreativität und so viele Bildungseinrichtungen vorweisen. Das ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann.“ Es sei Aufgabe der Politik, die Frage zu beantworten, in welche Richtung die digitale Ökonomie zwischen Partizipation und Plattformkapitalismus entwickelt werden solle.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna@hexitus oder @frauhegemann bei Twitter!

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Eine Reaktion
Heums

Das Silicon Valley ist ein Traumarbeitsplatz, ich möchte bei einem etablierten Unternehmen (Google, Amazon, Apple oder Microsoft) arbeiten, da ich ein sehr innovativer Mensch bin und mir der größtmögliche Gewinn wichtig ist. Doch dazu brauche ich erst einmal jede Menge Berufserfahrung

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