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Neue Suche per Crowdfunding: Privatdetektive sollen Mr. Bitcoin finden

Bitcoin: Wer hat‘s erfunden? (Foto: dpa)

Auf der russischen Crowdfunding-Plattform Boomstarter sammeln Krypto-Fans Geld, um die Identität von Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto zu enthüllen. Die Beteiligung ist rege.

Wer steckt hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto? Diese seit über zehn Jahren ungeklärte Frage beschäftigt Fans der digitalen Währungen offenbar so sehr, dass sie bereit sind, Geld für deren Lösung auszugeben. Auf der russischen Crowdfunding-Plattform Boomstarter wird derzeit gesammelt, um Privatdetektive in den USA, Japan und Europa anheuern zu können. Bis dato haben sich schon über 1.500 Menschen an der Kampagne beteiligt. Über sieben Millionen Rubel, umgerechnet rund 100.000 Euro, sind schon zusammengekommen. Noch einmal soviel werden gebraucht, um die Suche zu starten.

Wer ist Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto – Wright oder Musk offenbar nicht

Schon einige Male schien sich der Vorhang gelüftet zu haben hinter dem sich der oder die Erfinder der Kryptowährung Bitcoin verborgen halten. Einmal galt der Australier Craig Steven Wright als aussichtsreichster Kandidat auf den Titel Mr. Bitcoin. Dann wieder soll Elon Musk die Kryptowährung erfunden haben. Fazit der bisherigen Suche: Die Öffentlichkeit weiß bisher nicht, wer Satoshi Nakamoto ist. Unklar ist selbst, ob es sich um eine Einzelperson oder eine Gruppe handelt, die mit der Veröffentlichung des Bitcoin-Blockchain-Whitepapers 2008 die Finanzwelt aufrüttelte(n).

„Satoshi muss gefunden werden“, findet der estnische Investor und selbsternannte Krypto-Enthusiast German Neff, der die Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen hat. Sein angebliches Motiv: Neff möchte mehr über die wahren Motive des Bitcoin-Erfinders herausfinden – vor allem, weil der Markt für Kryptowährungen derzeit sehr instabil sei. Die Antwort auf die Frage, warum Bitcoin einst entwickelt wurde, könne demnach viel dazu beitragen, die weitere Entwicklung der Kryptowährungen zu sichern, so Neff. Oder sei alles nur ein riesiger Nepp?

In den vergangenen drei Jahren habe er Informationen über Nakamoto gesammelt, lässt Neff in seinem Motivationsschreiben bei Boomstarter wissen. Wer sich finanziell an der Suche beteiligen will, kann das tun: Für umgerechnet rund 66 Euro erhalten Unterstützer etwa einen mit dem Kampagnen-Motte #Findsatoshi bedruckten Hoodie. Bezahlt wird per Kreditkarte. Das nur einmal verfügbare Spezialinvestment – 6.600 Euro für eine einwöchige Reise in das Land, in dem der Bitcoin-Erfinder gefunden wird – ist aber schon weg.

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