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Neue Technik verspricht 90 Prozent weniger CO2-Ausstoß bei Lkw

(Zeichnung: François Maréchal / EPFL)

Forscher der EPFL haben das Konzept eines CO2-Auffangsystems für Lkw entwickelt. Es verflüssigt das Gas und speichert es in Tanks auf dem Lkw-Dach.

Bis zu 90 Prozent weniger Lkw-Emissionen versprechen die Forscher Shivom Sharma und François Maréchal von der Eidgenössischen Technischen Hochschule im Schweizer Lausanne. Dafür wollen sie Lastkraftwagen mit einer Technik ausstatten, die das CO2 aus dem Abgasstrom filtert.

CO2 kann für synthetische Kraftstoffe verwendet werden

Dabei soll das CO2 von anderen Gasen getrennt, gekühlt und verflüssigt werden. Das flüssige CO2 soll dann in Tanks auf dem Lkw-Dach gespeichert und an speziellen Service-Stationen abgepumpt werden können. Das flüssige CO2 könnte dann für die Produktion synthetischer Kraftstoffe weiterverwendet werden.

Da das System mit seiner zwei Meter langen Auffangkapsel groß und schwer ist, kommt es schon konzeptionell allein bei Lkw und Bussen infrage. Mehr als ein Konzept ist das CO2-Recyclingsystem bislang auch nicht.

Sharma und Maréchal wollen jetzt einen Prototyp entwickeln, um zu sehen, ob sich die theoretischen Forschungsergebnisse in der Praxis so belegen lassen.

CO2-Ausstoß bei Lkw besonders klimarelevant

Dabei ist das Thema CO2-Reduktion im Transportverkehr ein für den Klimaschutz besonders relevantes. Denn während der Ausstoß der meisten schädlichen Emissionen eines Lkw in den letzten 20 Jahren massiv gesenkt werden konnten, ist der CO2-Ausstoß im gleichen Zeitraum von 34,2 auf 41 Millionen Tonnen und damit um 20 Prozent gestiegen.

Passend dazu: Klima-Status quo: Daten und Fakten zum aktuellen Zustand der CO2-Emissionen visualisiert

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